Wechsel von Pape Meissa Ba zu Queens Park Rangers ohne Ablöse
Gelsenkirchen – Der geplante Transfer von Schalke-Stürmer Pape Meissa Ba zu den Queens Park Rangers ist ins Stocken geraten. Der Grund dafür sind Auffälligkeiten beim Medizincheck, die den Deal verzögern und Schalke 04 (S04) voraussichtlich wertvolle Transfer-Einnahmen kosten. Ursprünglich war eine Ablöse fest eingeplant.
Berichten zufolge hat Ba den ersten Medizincheck bei seinem potenziellen neuen Arbeitgeber nicht bestanden und erhielt auch bei der Nachuntersuchung nur teilweise grünes Licht. Zuvor schien der Deal bereits so gut wie fix, da Spieler und Vereine sich vollständig einig waren. Aufgrund der medizinischen Probleme drängt QPR nun jedoch auf neue Konditionen.
Mehrere Medien aus Deutschland und England berichten, dass der Transfer dennoch zustande kommen soll – jedoch ohne die ursprünglich avisierten Zahlungen. Anstelle der zuvor diskutierten Ablöse von knapp 500.000 Euro wird QPR Ba nun ablösefrei übernehmen.
Berichten zufolge hat sich S04 auf diese Bedingungen eingelassen, weshalb der Deal voraussichtlich zum Nulltarif über die Bühne gehen wird. Für Schalke bedeutet dies lediglich eine Entlastung der Gehaltsliste, da sie das Spielergehalt einsparen und einen Spieler abgeben, der unter dem neuen Trainer Miron Muslic offenbar keine Zukunft hatte.
Alternativen für Ba waren zuletzt kaum vorhanden, und die Königsblauen priorisieren die Freigabe von Gehältern, um im engen Transferrahmen handlungsfähig zu bleiben. Ba war erst im Januar dieses Jahres für rund 300.000 Euro aus Grenoble zu Schalke gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. In der vergangenen Rückrunde kam er auf 13 Einsätze mit zwei Toren und zwei Vorlagen.
Sportlich findet Ba bei QPR wohl eine neue Bühne, während Schalke weiterhin den Kader schlankt. Ökonomisch stellt der Nulltarif jedoch einen schmerzhaften Kompromiss dar. Sollte der Wechsel finalisiert werden, setzt S04 auf eine Balance aus Kostensenkung und gezielten Nachbesserungen, trotz der verpassten Ablöse aus England. Zuletzt blickten die Gelsenkirchener bereits neidisch auf den Transfermarkt zur Konkurrenz.