WM 2026: Raphael Schifferl über das neue Turnierformat

WM 2026: Raphael Schifferl über das neue Turnierformat

Die Weltmeisterschaft, die erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wird, sorgt für kontroverse Diskussionen. Raphael Schifferl, ehemaliger Spieler von 1860 München und Gast in der 18. Folge der "WM-WG" von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA), äußert gemischte Gefühle über das neue Turnierformat.

Obwohl Schifferl die Chancen für kleinere Fußballnationen anerkennt, vermisst er die sportliche Qualität der früheren Gruppenphasen. "Aus Spielersicht kann ich es leider nicht wiedergeben, weil ich noch nicht an einer WM teilgenommen habe. Aber als Spieler ist man irgendwo auch Fan, und es hat einen Beigeschmack, wenn man eine andere Gruppenphase verfolgt als in den Jahren zuvor, in denen es bessere Duelle gab, weil einfach weniger Teams dabei waren und das Niveau höher war," erklärte er.

Trotz seiner Bedenken sieht Schifferl auch die positiven Aspekte der Erweiterung des Turniers. "Es ist interessant, kleine Nationen wie Kap Verde zu sehen, die beeindruckende Geschichten schreiben. Es ist großartig, dass viele Länder teilnehmen können. Dies ist die erste WM meines Lebens und hoffentlich nicht die letzte," fügte der gebürtige Österreicher hinzu.

Besonders zwei Mannschaften haben ihn bei dieser Weltmeisterschaft nachhaltig beeindruckt: "Ich habe einige Spiele gesehen und vor allem Senegal und Ecuador haben mich beeindruckt, weil sie sich zeitweise unter Wert verkauft haben. Das erste Spiel von Senegal gegen Frankreich war für mich überragend," sagte er.

Auch Ecuadors Auftritt gegen Deutschland bleibt ihm in Erinnerung. "Ecuador habt ihr selbst mitbekommen, wie das gegen Deutschland abgelaufen ist. Die Energieleistung, die sie gezeigt haben, war wirklich beeindruckend. Auch wenn es für Deutschland um nichts mehr ging, für Ecuador ging es um alles, und sie haben sich den Einzug völlig verdient gesichert," so Schifferl abschließend.

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