WM 2026: Rekord-Prämien für die Finalisten
Der Sieger des Finalduells zwischen Spanien und Argentinien wird mit einem Rekord-Preisgeld belohnt. Im Vergleich dazu erhält der DFB deutlich weniger.
Der neue Weltmeister kann sich über eine Rekord-Prämie freuen. Spanien und Argentinien kämpfen im Endspiel der WM 2026 nicht nur um den Titel, sondern auch um das höchste Preisgeld in der Geschichte des Turniers. Der Gewinner erhält von der FIFA 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro), während der unterlegene Finalist immerhin noch 33 Millionen US-Dollar einstreicht. Zum Vergleich: Bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar erhielt Argentinien für den Titelgewinn noch 42 Millionen US-Dollar.
Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar und kann sich nach dem spannenden kleinen Finale gegen Frankreich über einen versöhnlichen WM-Abschluss freuen. Der Vierte, Frankreich, bekommt 27 Millionen US-Dollar. Somit sind die Summen bei dieser WM deutlich höher als in der Vergangenheit.
Vor dem Turnier herrschte bei mehreren Verbänden Unmut über die hohen Kosten, schwankenden Wechselkurse und die Steuergesetze in den USA. In Reaktion auf die Kritik erhöhte der Weltverband FIFA die Gesamtausschüttung, insbesondere durch höhere Start- und Vorbereitungspauschalen. Die finanziellen Mittel müssen jedoch infolge der Erweiterung der WM-Teilnehmerzahl auf 48 Nationen auf 16 zusätzliche Länder verteilt werden.
Insgesamt fließen 871 Millionen US-Dollar direkt an die 48 teilnehmenden Verbände. Jedes Team erhält 2,5 Millionen US-Dollar zur Deckung der Vorbereitungskosten. Zudem gibt es 10 Millionen US-Dollar als Minimalbetrag beim Ausscheiden in der Vorrunde. Je nach Erfolg in der K.-o.-Runde erhöht sich die Erfolgsprämie.
Der DFB erhielt für das Ausscheiden im Sechzehntelfinale 11 Millionen US-Dollar – deutlich weniger als für den WM-Sieg 2014. Damals hatte die deutsche Nationalmannschaft 35 Millionen US-Dollar eingespielt, was etwa 25,7 Millionen Euro entspricht. Auch den DFB-Stars entging durch das WM-Debakel eine Millionenprämie.