Youssoufa Moukoko kämpft um Form in Kopenhagen

Youssoufa Moukoko kämpft um Form in Kopenhagen

Youssoufa Moukoko, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, hat auch in Kopenhagen mit seiner Form zu kämpfen. Sein Trainer unterstützt den 20-Jährigen jedoch mit einer klaren Botschaft.

Kopenhagen – Die sportliche Durststrecke von Youssoufa Moukoko setzt sich fort, obwohl er Dortmund am 1. Juli verlassen hat. Der zweifache deutsche Nationalspieler hat sich in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen niedergelassen, doch die Erfolge im Trikot des FC Kopenhagen sind bislang rar gesät.

Das einstige Ausnahmetalent, das mit großen Hoffnungen im Parken erwartet wurde, wartet bei den Löwen noch auf sein erstes Tor. In 347 Minuten Spielzeit konnte der Angreifer immerhin eine Vorlage verbuchen. Nach einer unglücklichen Leihe beim OGC Nizza, wo er in 22 Spielen nur zwei Tore erzielte und seit Anfang Februar ohne Einsatz blieb, scheint Moukoko auch im deutschen Nachbarland Schwierigkeiten zu haben, sich zurechtzufinden.

Sein letztes Pflichtspieltor datiert aus dem vergangenen November, als er im Trikot der deutschen U21 den 3:0-Endstand gegen Dänemark erzielte. Trainer Jacob Neestrup, der im Sommer auch mit einem Wechsel zu RB Leipzig in Verbindung gebracht wurde, möchte jedoch keinen unnötigen Druck auf Moukoko ausüben.

„Wie ich ihm gesagt habe, ist eine gute Stürmer-Leistung mehr als nur Tore zu schießen“, betonte der 37-Jährige und stärkte seinem Neuzugang, der fünf Millionen Euro gekostet hat, den Rücken. Auch ohne Tore könne Moukoko ein gutes Spiel abliefern. Es sei wichtig, dass er sich in der Hafenstadt einlebt und besser in das Kombinationsspiel sowie das Pressing der Löwen integriert wird.

Neustrup hofft, dass Moukoko, wenn sich ihm eine Chance bietet, auch trifft. Er ist sich jedoch bewusst, dass jeder Spieler seine eigene Zeit benötigt, bis es „klick“ macht. „Wir werden sehen, wo wir im Herbst stehen“, äußerte er sich geduldig.

Diese Geduld wird auch Moukoko weiterhin benötigen, denn beim 5:0-Sieg des FC Kopenhagen in der Champions-League-Qualifikation gegen Malmö FF blieb das frühere Supertalent erneut ohne Torerfolg, obwohl er als Teilzeitspieler eingesetzt wurde.

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