Yussuf Poulsen auf dem Weg zur Rückkehr in die Startelf des HSV

Yussuf Poulsen auf dem Weg zur Rückkehr in die Startelf des HSV

Yussuf Poulsen rückt beim Hamburger SV Schritt für Schritt näher an die Startelf heran. Nach seiner Verletzung ist der Kapitän noch nicht in der Lage, über die vollen 90 Minuten zu spielen, doch der Trend zeigt in die richtige Richtung.

Trainer Merlin Polzin verfolgt mit dem dänischen Stürmer einen klaren Aufbauplan. Ziel ist es, Poulsen in naher Zukunft wieder als echte Option für die Anfangsformation zu etablieren. In den letzten Spielen wurde seine Einsatzzeit behutsam erhöht. Im Nordderby gegen Werder Bremen (3:2) kam Poulsen in der 82. Minute ins Spiel und benötigte nur zwei Minuten, um den entscheidenden Siegtreffer zu erzielen.

Beim 1:4 in Hoffenheim durfte er bereits ab der 78. Minute auf dem Platz stehen. „Wir konnten seine Spielzeit nach und nach steigern“, erklärte Polzin am Dienstag und betonte, dass diese Entwicklung kein Zufall sei. „Wenn man dieser Kurve vertraut, wird jetzt noch ein bisschen mehr möglich sein. Das ist der Plan, den wir in dieser Woche verfolgen.“

Konkret bedeutet das, dass Poulsen im kommenden Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 13. Dezember um 15:30 Uhr erneut mehr Spielzeit erhalten soll als zuletzt. „Ich kann es nicht an genauen Minuten festmachen“, sagte der Coach, der aufgrund von Poulsens Verletzungshistorie einen engen Austausch mit seinem Kapitän pflegt. Ein Einsatz in der Startelf könnte jedoch noch zu früh kommen.

„Das wäre ein größerer Sprung und risikobehaftet. Es ist die Frage, ob man dieses Risiko eingeht“, so Polzin. Wahrscheinlicher ist, dass Poulsen im letzten Spiel vor der Winterpause als Joker eingeplant bleibt. Es ist kein Geheimnis, dass der HSV im Sturm nach Alternativen sucht. Robert Glatzel fällt verletzt aus, und Ransford Königsdörffer konnte zuletzt nicht überzeugen.

Umso wichtiger ist der kontrollierte Aufbau von Poulsen, der mit seiner Erfahrung zu einem entscheidenden Faktor im Abstiegskampf werden soll. Am Dienstag durfte zudem der 16-jährige Nachwuchsspieler Thierry Sedlatschek bei den Profis trainieren. Er gilt als spannendes Talent, spielt jedoch in den aktuellen Planungen für den Bundesliga-Kader noch keine Rolle.

Topics

Related news