1. FC Köln: Verletzungssorgen vor dem Spiel gegen St. Pauli

1. FC Köln: Verletzungssorgen vor dem Spiel gegen St. Pauli

Dominique Heintz ist derzeit nur in ziviler Kleidung im Geißbockheim zu sehen, und auch Joel Schmied kann noch nicht am Training teilnehmen.

Köln – Der 1. FC Köln muss am Samstag, den 6. Dezember, gegen St. Pauli (15:30 Uhr) auf die erfahrenen Abwehrspieler Heintz, Schmied und den langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Aktuell stehen nur zwei gesunde Innenverteidiger im Kader: Rav van den Berg und Cenk Özkacar. Im Abschlusstraining am Freitag, den 5. Dezember, waren zudem Innenverteidiger Yannick Mausehund und Rechtsverteidiger Cenny Neumann im Einsatz.

Wie beurteilt Trainer Lukas Kwasniok die beiden Nachwuchsspieler? Besteht die Möglichkeit, dass sie aufgrund der personellen Engpässe in der Abwehr einen Platz im Kader erhalten? Kwasniok winkt ab und erklärt: „Wir können das intern auffangen, auch wenn ich mir bewusst bin, dass Sebulonsen, Lund oder Martel keine klassischen Innenverteidiger sind.“ Er plant stattdessen, aus den erfahrenen Spielern eine schlagkräftige Mannschaft zu formen.

Dennoch verfolgt er mit Mausehund und Neumann einen Plan. Zum einen waren sie in der vergangenen Woche wichtig, um ein 11 gegen 11 zu ermöglichen, zum anderen sollen sie kontinuierlich weiterentwickelt werden. Kwasniok betont: „Ich bin auch dafür da, Spieler zu entwickeln, und dazu gehört, dass sie spielen. Die U21 spielt am Samstag, und es ist wichtiger für Mausehund, 90 Minuten zu spielen, als bei uns auf der Bank zu sitzen und für fünf Minuten ein Debüt zu feiern.“

Die Kölner U21 trifft am Samstag um 14 Uhr im Franz-Kremer-Stadion auf den 1. FC Bocholt. Danach geht es in der Regionalliga in die Winterpause. Kwasniok erklärt: „Dann wird sich die Situation ändern, aber bisher war der Plan, die Jungs bei uns mittrainieren zu lassen und ihnen Spielzeit bei der U21 zu geben.“

Mausehund hat sich bisher im Training der Profis gut präsentiert. Kwasniok sagt: „Auch Cenny Neumann hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Es ist ein Weg, den die Jungs gehen müssen. Spielzeit hilft ihnen mehr als ein dauerhafter Platz auf der Bank bei den Profis.“

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