1860-Trainer Markus Kauczinski setzt auf Tattoo-Wette beim Aufstieg
Markus Kauczinski, der Trainer des TSV 1860 München, hat eine mutige Wette abgeschlossen: Sollte sein Team in die 2. Bundesliga aufsteigen, wird er sich ein Tattoo stechen lassen.
In einem Interview mit Sport1 erklärte Kauczinski, dass er bisher keine Tattoos hat und fügte mit einem Schmunzeln hinzu, dass ihn Drachen faszinieren. „Ich bin tattoo-frei“, betonte er, „aber der Gedanke, mir bei einem Aufstieg den Löwen tätowieren zu lassen, gefällt mir.“
Aktuell belegt die Mannschaft den 7. Platz in der 3. Liga, mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und sechs Punkten hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Die Herausforderung ist also noch groß, doch in München gibt man bekanntlich nicht auf, und Kauczinski scheint sich der Wette voll bewusst zu sein.
Bevor die Liga jedoch weitergeht, steht zunächst der Totopokal auf dem Programm. Die nächste Herausforderung führt nach Regensburg, wo das Team nach der schmerzhaften Niederlage gegen Duisburg beweisen muss, dass es die nötige Widerstandsfähigkeit hat – schließlich erfordert ein Tattoo auch eine gewisse Schmerztoleranz.
Am 4. April empfangen die Löwen den SV Waldhof Mannheim an der Grünwalder Straße. Kurz darauf geht es zu Aufstiegskonkurrent Energie Cottbus, ein Spiel, das entscheidend für den Aufstiegskampf sein könnte und Kauczinskis Tattoo-Pläne einen Schritt näher bringen würde.
Der erste Schritt ist gemacht. Jetzt müssen nur noch die Punkte folgen.