Almugera Kabar erwägt Wechsel in die Premier League
Ein Talent von Borussia Dortmund zieht einen Winterwechsel in die Premier League in Betracht, da der Spieler beim BVB derzeit keine Aussicht auf regelmäßige Einsätze sieht.
Dortmund – Borussia Dortmund steht möglicherweise vor dem Abgang eines weiteren Eigengewächses: Almugera Kabar möchte den Verein offenbar bereits im Winter verlassen. Der Linksverteidiger hat laut Informationen der Ruhr Nachrichten vor etwa zwei Wochen das Gespräch mit Sportdirektor Sebastian Kehl gesucht, um seinen Wechselwunsch offiziell zu äußern.
Der 19-Jährige sieht sich aufgrund mangelnder Perspektiven in der Profimannschaft gezwungen, diesen Schritt zu gehen. Unter Trainer Niko Kovac stagniert seine Entwicklung deutlich. Während Kabar in der vergangenen Saison noch fünf Bundesliga-Einsätze verzeichnen konnte, wartet er in der aktuellen Spielzeit 2025/26 weiterhin auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz. Stattdessen kommt er nur in der U23 des BVB zum Einsatz, die nach dem Abstieg nun in der Regionalliga West spielt.
In der Profimannschaft ist die Konkurrenz auf seiner Position enorm. Daniel Svensson hat sich als Stammspieler auf der linken Außenbahn etabliert, während Ramy Bensebaini sowohl als linker Innenverteidiger als auch als Alternative auf der Außenbahn gesetzt ist. Für Kabar bleibt damit kein Platz, und die Geduld des einstigen Hoffnungsträgers scheint erschöpft.
Kabar, der 2019 im Alter von 13 Jahren von der Hammer SpVg in den Dortmunder Nachwuchs gewechselt ist und 2023 U17-Weltmeister wurde, hatte erst im Februar einen Langzeitvertrag bis 2028 unterschrieben. Doch die sportliche Situation hat sich seitdem grundlegend verändert. Der Youngster hat sich deshalb offenbar für einen Wechsel in die Premier League entschieden, wobei England sein erklärtes Wunschziel ist.
Berichten zufolge zeigt der FC Brentford Interesse, der bereits im Sommer ein Auge auf den robusten Linksfuß geworfen haben soll. Zudem werden drei weitere Premier-League-Klubs mit dem Talent in Verbindung gebracht. Die Spielervertreter drängen auf einen festen Transfer oder eine Leihe mit Kaufoption, während ein reines Leihgeschäft ohne Perspektive keine Option darstellt.
Der BVB selbst hat in dieser Angelegenheit jedoch die stärksten Karten in der Hand. Angesichts der Vertragslaufzeit dürfte der Verein nur bei einem hohen Angebot gesprächsbereit sein. Bereits im September wurde von einer Ablösesumme von etwa 20 Millionen Euro für Almugera Kabar gesprochen – ein Betrag, der dem Revierclub einen echten Millionen-Coup bescheren könnte.