André Silva wechselt zu FC Elche
Nach langem Hin und Her hat RB Leipzig endlich einen Abnehmer für André Silva gefunden – jedoch nicht wie ursprünglich gedacht bei Werder Bremen. Der FC Elche hat sich den Stürmer gesichert.
Im vergangenen Sommer kehrte André Silva nach vier Monaten von seinem Leihverein Werder Bremen nach Leipzig zurück. Trotz seiner enttäuschenden Leistung wollte der neue Trainer von Werder Bremen, Horst Steffen, ihn erneut verpflichten. Die Verhandlungen begannen, erreichten jedoch nie den entscheidenden Punkt. Jetzt hat der FC Elche den portugiesischen Angreifer verpflichtet.
Am Sonntag reiste der 29-Jährige für einen Medizincheck nach Spanien und unterzeichnete am Montag seinen Vertrag mit dem Aufsteiger in die Primera División. Der Vertrag läuft bis 2026 und beinhaltet eine Option auf ein weiteres Jahr. Laut Berichten von Bild und Sky bringt der Transfer RB Leipzig lediglich eine Grundablöse von 1 Million Euro ein, die mit möglichen Bonuszahlungen auf 1,5 Millionen Euro steigen kann. Das Hauptziel des Transfers war jedoch, Silvas Jahresgehalt von rund 6 Millionen Euro einzusparen.
Vier Jahre nach seiner Verpflichtung für 23 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt hat dieses teure Missverständnis somit ein Ende. Auch eine einjährige Leihe zu Real Sociedad im Sommer 2023 war bereits gescheitert. Sein Marktwert ist seit seinem Wechsel nach Leipzig von 45 auf 4 Millionen Euro gesunken.
Dennoch verabschiedet sich Sportchef Marcel Schäfer mit Lob von dem Stürmer: „André hat sich stets professionell und mannschaftsdienlich verhalten. Auch in einer für ihn herausfordernden Phase hat er seine Rolle mit großem Charakter und verbindlicher Einstellung angenommen.“
Silva selbst zeigt sich voller Selbstbewusstsein. Nach seiner Ankunft äußerte sich die neue Nummer 9 des FC Elche in den vereinseigenen Medien: „Es gibt Stürmer und dann gibt es mich, ein Raubtier im Strafraum. Ich schieße nicht nur Tore, ich lebe sie, ich fühle sie und feiere sie mit ganzem Herzen. Ich habe auf einigen der besten Bühnen Europas gespielt. Ich weiß, was es bedeutet, sich den Respekt der Verteidiger zu verdienen. Mir einen halben Meter Platz zu lassen, ist zu viel. Ich bin ein Stürmer mit Klasse, Instinkt und Hunger. Mein Name ist in Porto, Sevilla, Mailand und Deutschland bekannt. Und heute hallt er im Martínez Valero wider. In meinen Augen liegt Ehrgeiz und auf meinen Füßen Tore. In meiner Geschichte beginnt ein neues Kapitel in den Farben von Elche.“ Bereits am zweiten Spieltag gegen Atlético Madrid am kommenden Samstag (19 Uhr) könnte er erstmals in den neuen Farben auf dem Platz stehen.