Antonio Rüdiger könnte Real Madrid ablösefrei verlassen

Antonio Rüdiger könnte Real Madrid ablösefrei verlassen

Die Zeit von Antonio Rüdiger bei Real Madrid könnte im kommenden Sommer enden. Mehrere Top-Klubs zeigen Interesse an einem Transfer ohne Ablösesumme.

Madrid – Real Madrid plant offenbar, in der kommenden Saison ohne Antonio Rüdiger auszukommen, dessen Vertrag bis Sommer 2026 läuft. Nach einer überstandenen Oberschenkelverletzung hat der Innenverteidiger wieder eine zentrale Rolle in der Stammelf von Trainer Xabi Alonso übernommen. Dennoch verfolgt die Vereinsführung unter Präsident Florentino Pérez langfristig andere Pläne in der Defensive, darunter die Verpflichtung von Nico Schlotterbeck.

Rüdiger wird Real Madrid somit voraussichtlich nach vier Jahren ablösefrei verlassen, was das Interesse anderer Top-Klubs weckt. Laut einem Bericht der AS gibt es mehrere europäische Vereine, darunter Galatasaray Istanbul, Paris Saint-Germain und den FC Chelsea, die den 32-Jährigen gerne verpflichten würden.

Für Galatasaray wäre Rüdiger nach Ilkay Gündogan und Leroy Sané der nächste deutsche Top-Spieler, der ablösefrei von einem europäischen Spitzenklub kommt. Die drei Spieler kennen sich gut aus der deutschen Nationalmannschaft, was Rüdiger die Eingewöhnung erleichtern dürfte. Ähnliches gilt für Chelsea, wo der gebürtige Berliner bereits von 2017 bis 2022 spielte und sich zu einem Weltklasse-Verteidiger entwickelte.

Ein Wechsel zu PSG, dem amtierenden Champions-League-Sieger, könnte Rüdiger ebenfalls sportlich reizen. Insbesondere Trainer Luis Enrique hat großes Interesse an dem Real-Star. Finanziell attraktiver wäre jedoch ein Transfer nach Saudi-Arabien, wo mit Al-Nassr, dem Klub von Superstar Cristiano Ronaldo, und Al-Hilal zwei Vereine um Rüdiger buhlen.

Ab dem 1. Januar darf Rüdiger, der 2022 ablösefrei von Chelsea nach Madrid wechselte, einen Vorvertrag mit einem anderen Verein unterschreiben. Es erscheint jedoch unwahrscheinlich, dass sich der gebürtige Berliner so früh entscheiden wird. Vielmehr könnte er die bevorstehende Weltmeisterschaft nutzen, um sich ins Schaufenster zu spielen – sofern er überhaupt auf den Markt kommt. Ein Abgang von Real ist derzeit noch nicht besiegelt.

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