Antonio Rüdiger: Rückblick auf Thomas Tuchel und seine Zukunft bei Real Madrid

Antonio Rüdiger: Rückblick auf Thomas Tuchel und seine Zukunft bei Real Madrid

Antonio Rüdiger, der seit über drei Jahren bei Real Madrid spielt, blickt gerne auf seine Zeit beim FC Chelsea zurück, insbesondere auf die letzten anderthalb Jahre. Grund dafür ist Thomas Tuchel, der für Rüdiger der bedeutendste Trainer seiner Karriere war.

„Er hat einfach alles verändert“, schwärmt der 32-Jährige in einem YouTube-Video mit Kommentator Florian Malburg von seinem ehemaligen Trainer und betont, dass Tuchel einen großen Anteil an seinem späten Karriereaufschwung hat: „Er war der Trainer, der mir den Weg geebnet hat, heute für Real Madrid zu spielen. Das war mein Ticket zur Champions League. Er war einfach ein wichtiger Bestandteil für mich, ehrlich.“

Tuchel trainierte Rüdiger von Januar 2021 bis Sommer 2022 in London und verhalf seiner Karriere zu neuem Glanz. Zu diesem Zeitpunkt war Rüdiger unter Frank Lampard nicht mehr gefragt und hatte bereits über einen Wechsel nachgedacht. Doch Tuchel machte ihn sofort zum Stammspieler und führte ihn sowie den FC Chelsea zum Champions-League-Sieg 2020/21. Ein Jahr später wechselte Rüdiger ablösefrei zu Real Madrid.

Die weit verbreitete Meinung, dass Tuchel einen schwierigen Charakter habe, teilt Rüdiger nicht. „Für mich ist es immer komisch, wenn ich höre, er sei schwierig. Ich weiß nicht, was an ihm schwierig sein soll“, erklärt er und spricht sich für den ehemaligen Bayern- und heutigen England-Trainer aus. Rüdiger vermutet: „Das heißt einfach, dass manche mit der Wahrheit nicht umgehen können. Er ist ein Top-Trainer.“

Am Sonntag, den 30. November, feierte Rüdiger nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback bei Real Madrid im Spiel gegen den FC Girona (1:1) und möchte sich nun wieder als Option für Bundestrainer Julian Nagelsmann empfehlen. Seine sportliche Zukunft bleibt jedoch ungewiss, da sein Vertrag am Ende der Saison ausläuft. Immer wieder gibt es Gerüchte über einen möglichen Wechsel nach Saudi-Arabien.

Auf die Spekulationen angesprochen, deutet der gebürtige Berliner an, dass er grundsätzlich offen für einen Schritt in den Wüstenstaat wäre. „Nur weil jemand in Saudi-Arabien spielt, heißt das nicht, dass er ein schlechterer Fußballer wird“, betont Rüdiger. Ob Nagelsmann dies auch so sieht und ihn im Falle eines Wechsels nach Saudi-Arabien weiterhin als ernsthafte Option für den WM-Kader in Betracht ziehen würde, bleibt unklar.

Topics

Related news