Arsenal ohne Havertz: Zukunft des DFB-Stars im Fokus
Arsenal befindet sich nach dem 3:1-Sieg in der Champions League gegen den FC Bayern München im Höhenflug. Die Gunners führen sowohl in der Premier League als auch in der Königsklasse die Tabellen an. Allerdings muss das Team auf den verletzten Kai Havertz verzichten, der seit mehreren Monaten aufgrund einer Knieverletzung ausfällt. Der DFB-Star kam lediglich am ersten Spieltag gegen Manchester United (1:0) für 30 Minuten zum Einsatz.
Die Frage nach der Zukunft des Stürmers, der im Juni 2023 für 75 Millionen Euro von Chelsea nach Arsenal wechselte, rückt zunehmend in den Fokus. Havertz war unter Trainer Mikel Arteta stets gesetzt, doch die Konkurrenz im Kader schläft nicht. Viktor Gyökeres hat vor seiner Muskelverletzung zunehmend an Form gewonnen und erzielte in 14 Pflichtspielen sechs Tore.
Der offensive Mittelfeldspieler Eberechi Eze entschied zudem das London-Derby gegen die Tottenham Hotspur mit einem Dreierpack (4:1) für sich. Trotz der Ausfälle von Havertz und Kapitän Martin Ødegaard kann Arteta ohne nennenswerten Qualitätsverlust rotieren. Dies verdeutlicht die Möglichkeiten, die Arsenal mittlerweile wieder hat.
Das gut informierte Online-Magazin The Athletic spricht in Bezug auf Havertz von einer „strategischen Entscheidung“, die die Gunners nach der Weltmeisterschaft 2026 treffen müssen. Werden sie den bis 2028 laufenden Vertrag mit dem zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre alten deutschen Nationalspieler verlängern?
Oder wird ein Verkauf in Erwägung gezogen, um den Umbruch weiter voranzutreiben? Havertz könnte der teuerste Abgang in der Geschichte von Arsenal werden. Der Rekord wird derzeit von Alex Oxlade-Chamberlain gehalten, der 2017 für 38 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte. Havertz könnte dem Premier-League-Spitzenklub voraussichtlich deutlich mehr Geld einbringen.
Zunächst einmal hat der gebürtige Aachener das Ziel, wieder fit zu werden und sich seinen Trainern Arteta und Julian Nagelsmann anzubieten. In 88 Pflichtspielen für die Gunners war Havertz an 42 Toren beteiligt, eine starke Bilanz, auf die sein Coach Arteta auch in Zukunft ungern verzichten möchte. Nach seiner Rückkehr wird Havertz sich jedoch gegen starke Konkurrenz im Angriff behaupten müssen.