Aurele Amenda wechselt zu Coventry City und erreicht mit der Schweiz das WM-Viertelfinale
Aurele Amenda hat mit der Schweiz das Viertelfinale der Weltmeisterschaft erreicht, während sich gleichzeitig sein Wechsel von Eintracht Frankfurt konkretisiert.
Frankfurt – Nach zwei Jahren stehen Aurele Amenda und Eintracht Frankfurt voraussichtlich vor einer Trennung. Der Innenverteidiger hat sich mit Coventry City auf einen Wechsel geeinigt, und auch die Hessen haben dem Transfer zugestimmt. Für den Spieler, der einen Vertrag bis 2029 hat, wird eine Ablösesumme von insgesamt 20 Millionen Euro fällig.
Amenda zeigte sich während der Gespräche von Trainer Frank Lampard beeindruckt. Der ehemalige Weltklassefußballer hat dem Spieler aufgezeigt, wie er ihn in das Team integrieren möchte. Ob er dabei am gewohnten 4-2-3-1-System festhalten wird, bleibt abzuwarten. Amenda spürt jedoch das wichtige Vertrauen des Trainers, das für seinen Schritt nach England entscheidend ist.
Dieses Vertrauen ist für einen jungen Spieler von großer Bedeutung. Im vergangenen Halbjahr hatte Amenda mit Albert Riera einen Trainer, der auf ihn setzte. Unter seinem Vorgänger Dino Toppmöller kam er kaum zum Einsatz, doch im Kalenderjahr 2026 verpasste er nur noch zwei Bundesligaspiele und konnte somit auf den WM-Zug aufspringen. Obwohl Amenda beim Turnier in den USA noch nicht zum Einsatz kam, trübt dies nicht seine Freude über das Erreichen des Viertelfinales gegen Argentinien.
Der bald 23-jährige Abwehrspieler steht in diesem Sommer vor einem bedeutenden Schritt in seiner Karriere. Amenda wird vorerst der teuerste Neuzugang in der Geschichte von Coventry City sein. Bisher hält Haji Wright, der 2023 für elf Millionen Euro verpflichtet wurde, den Rekord. Der Klub geht mit Amenda also ein gewisses finanzielles Risiko ein.
Die enge Kommunikation mit Lampard war für Amenda daher entscheidend. Er weiß genau, wo er beim Champions-League-Sieger von 2012 steht. Wie schnell er sich bei seinem neuen Klub einfinden kann, hängt vom Abschneiden der Schweiz bei der WM ab. Sollten sie auch Argentinien besiegen, stehen ihnen definitiv noch zwei Spiele bevor, was Amendas Chancen weiter erhöhen würde.
Insgesamt entsteht so eine Win-Win-Win-Situation: Eintracht Frankfurt erhält wertvolle Mittel, um den Umbruch voranzutreiben, Amenda darf in der kommenden Saison in der stärksten Liga der Welt spielen und sich für noch größere Aufgaben empfehlen, während Coventry City einen talentierten und spielstarken Innenverteidiger mit viel Potenzial verpflichtet.