Bayer 04 Leverkusen unterliegt Bayern München im Topspiel

Bayer 04 Leverkusen unterliegt Bayern München im Topspiel

In den letzten beiden Jahren hat Bayer 04 Leverkusen den FC Bayern München nicht nur herausgefordert, sondern auch erfolgreich gegen sie gespielt. In der vorletzten Saison sicherte sich Bayer das nationale Double, während in der vergangenen Saison zwei Unentschieden in der Liga erzielt wurden.

Nach einem umfassenden Umbruch im Sommer stellte sich die Frage, wo Bayer nun steht. Diese Frage wurde im Topspiel am Samstag in München deutlich beantwortet. Leverkusen traf auf eine Bayern-Mannschaft, die zahlreiche Wechsel vornahm und Spieler wie Harry Kane, Michael Olise, Luis Diaz, Aleksandar Pavlovic und Dayot Upamecano auf die Bank setzte.

Die Partie endete jedoch mit einem klaren 0:3, was auch zur Halbzeit bereits der Fall war. Nach dem Spiel bezeichnete Robert Andrich die Werkself als „schläfrig“ und bemängelte, dass man zu weit von den Gegenspielern entfernt war.

Simon Rolfes, der Sport-Boss von Leverkusen, übte nach dem Spiel scharfe Kritik an seiner Mannschaft. „Wir waren nicht der Gegner, der wir sein wollten, und auch nicht der, der wir mehr hätten sein können“, erklärte Rolfes. Er ergänzte: „Die Bayern sind gut, das ist unbestritten. Dennoch waren wir insgesamt zu passiv, zu vorsichtig und haben mit zu viel Respekt gespielt.“

In der Tat zeigte Leverkusen eine zu passive Leistung und war nicht ausreichend gegen den Ball aktiv. „Wir durchleben eine schwierige Phase, einige Spieler stehen nicht zur Verfügung, die uns in einem solchen Spiel sicher geholfen hätten. Aber wir waren einfach nicht mutig genug und zu abwartend. Wenn man abwartend spielt, um auf Nummer sicher zu gehen, wird es schwieriger. Wir hätten mehr Druck aufbauen müssen, das haben wir nicht geschafft“, analysierte Rolfes.

Der Unterschied zwischen einer Mannschaft, die die Taktik des Trainers bereits vollständig verinnerlicht hat, und einem Team, das sich noch im Aufbau befindet, war deutlich zu spüren. Dennoch hat Leverkusen einen soliden Kader und die Möglichkeit, sich in den kommenden Wochen und Monaten erheblich zu verbessern.

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