Bayern-Heimspiele während des Oktoberfests ab 2026 nicht mehr möglich

Bayern-Heimspiele während des Oktoberfests ab 2026 nicht mehr möglich

München – Fußball und Oktoberfest sind in München seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden. Diese Verbindung wird jedoch in Zukunft deutlich gelockert. Der Grund dafür ist der neue internationale Spielkalender, der nach der Weltmeisterschaft 2026 eingeführt wird. Laut einem Bericht der tz werden die bisherigen drei Länderspielfenster im Herbst abgeschafft.

Stattdessen wird es künftig nur noch zwei Länderspielfenster geben: eines von Ende September bis Anfang Oktober und ein weiteres im November. Das erste Fenster wird zudem auf 16 Tage verlängert und umfasst künftig vier Partien. Dies führt dazu, dass der FC Bayern ab 2026 keine Heimspiele mehr während des Oktoberfests austragen kann.

Max Eberl, der Sportvorstand des FC Bayern, äußerte Verständnis für die Reform, bedauerte jedoch den Verlust einer Münchner Fußball-Tradition: „Heimspieltage während des Oktoberfests sind in München immer ein Fest. Das weiß ich nur zu gut, da ich hier aufgewachsen bin, den FC Bayern schon früh unterstützt habe und einige Wiesn-Spiele miterleben durfte. Aus sportlicher Sicht hat die Reform Vorteile, aber natürlich geht ein Stück bayerischer Tradition verloren, das viele FC-Bayern-Fans zu Recht bedauern. Auch wir als Klub freuen uns immer auf diese besonderen Festtage.“

Eberl sieht die Vorteile der Reform vor allem in einer besseren Planbarkeit: „Die Nationaltrainer haben längere Zeiträume für Trainingseinheiten, während gleichzeitig die Ligakalender seltener unterbrochen werden.“ Der neue Rhythmus gilt zunächst bis mindestens 2030. Die FIFA reagiert damit auf die steigende Belastung durch zusätzliche Klub- und Nationalturniere.

Allerdings merkt Eberl an, dass die Gelegenheit für weitergehende Anpassungen nicht vollständig genutzt wurde: „Man hätte die Gelegenheit nutzen können, um das Ganze umfassender zu betrachten, etwa weitere Abstellperioden genauer zu prüfen und zusätzliche Anpassungen vorzunehmen.“

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