Bayern München dominiert Pafos FC in Champions-League-Vorrunde

Bayern München dominiert Pafos FC in Champions-League-Vorrunde

Der FC Bayern München hat auch sein zweites Spiel in der Champions-League-Vorrunde gegen den Pafos FC gewonnen. Trotz des deutlichen 5:1-Sieges gab es einige interessante Erkenntnisse.

Die Münchner setzten sich souverän gegen den Champions-League-Neuling auf Zypern durch. Besonders hervorzuheben ist Neuzugang Nicolas Jackson, der in seinen ersten Einsätzen für die Bayern nicht überzeugen konnte, im Spiel gegen Pafos jedoch seine erste Torbeteiligung erzielte. Bei einem sehenswerten Doppelpass mit Raphael Guerreiro leitete er das 2:0 ein.

Jackson erzielte dann auch selbst das 3:0 und feierte damit sein erstes Tor für die Bayern. Nach dem Spiel äußerte der Senegalese bei Prime: „Ich bin sehr, sehr glücklich über den Neustart. Ich habe vorher lange Zeit nicht gespielt, aber nun bekomme ich meine Fitness zurück und versuche, so schnell wie möglich so gut wie möglich zu sein.“

Obwohl Jackson mehrere Torchancen hatte, konnte er diese nicht nutzen. Insbesondere vor dem letzten Tor durch Olise vergab der Angreifer aus guter Position und verpasste damit die Gelegenheit auf einen Doppelpack. Dennoch zeigte Jackson, dass er dem Spiel der Bayern eine neue Dimension verleihen kann.

Zusammen mit Harry Kane können die Münchner nun ernsthaft mit einer Doppelspitze agieren, was sie auf Zypern auch phasenweise taten. Jackson spielte oft als alleinige Spitze, während Kane sich in die Spielmacherposition zurückzog. Diese flexiblen Übergänge machen die Bayern für ihre Gegner schwerer ausrechenbar.

Kane lobte nach dem Spiel das Zusammenspiel mit Jackson und dessen Leistung: „Er hat ein tolles Spiel gemacht. Ich freue mich wirklich für ihn. Er beginnt, das Team und die Art, wie wir spielen, zu verstehen. Das ist wichtig.“

Als Spielmacher konnte Kane seine Stärken, insbesondere seinen Torriecher, immer wieder einbringen. Dies gibt den Bayern zusätzliche Optionen, um den verletzten Jamal Musiala bis zu seiner Rückkehr zu ersetzen. Jackson muss jedoch auch Arbeit im Sturm für Kane übernehmen, was in diesem Spiel erstmals gut funktionierte.

Das nächste Spiel für die Bayern steht am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt an. Nach einer Länderspielpause folgt eine intensive Phase mit zahlreichen Spielen im Drei-Tages-Rhythmus, darunter das Pokalspiel in Köln, Bundesliga-Topspiele gegen Dortmund und Leverkusen sowie Champions-League-Duelle gegen PSG und Arsenal. Diese Aufgaben werden alles andere als leicht sein.

In dieser Zeit wird es entscheidend sein, gegen vermeintlich schwächere Gegner wie Mönchengladbach oder Union Saint-Gilloise Kräfte zu sparen. Das haben die Bayern bereits gegen Pafos geübt, wo das Spiel spätestens nach dem 4:0 in der 34. Minute entschieden war. Danach konnten die Spieler einen Gang herunterschalten.

Gerade in den englischen Wochen ist ein effektives Kräftemanagement unerlässlich. Trainer Vincent Kompany setzt weiterhin auf Rotation, wie das Beispiel von fünf neuen Spielern in der Startelf gegen Pafos zeigt. Dies trägt dazu bei, die Spieler frisch zu halten, um für die erste heiße Phase der Saison gerüstet zu sein.

Minjae Kim wurde ebenfalls in die Innenverteidigung integriert, konnte jedoch seine Chance nicht nutzen. Er fiel erneut durch unsichere Aktionen auf, insbesondere vor dem einzigen Treffer von Pafos, als er den Ball direkt zu Orsic spielte. Im Vergleich zu Kims Konkurrenten Upamecano und dem eingewechselten Tah hatten diese keinerlei Probleme mit den Pafos-Angreifern. Kim hat sich somit nicht für größere Aufgaben empfohlen und bleibt hinter Upamecano und Tah die Nummer drei in der Bayern-Innenverteidigung.

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