Bayern München und Borussia Dortmund kämpfen um Nico Schlotterbeck
München – Die Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern München bleibt ungewiss. Der Vertrag des französischen Innenverteidigers läuft im Sommer 2026 aus. Während die Münchner an einer Verlängerung arbeiten, ist ein Abgang am Saisonende nicht auszuschließen. In diesem Zusammenhang prüfen die Verantwortlichen bereits mögliche Alternativen, wobei ein Name besonders ins Blickfeld rückt: Nico Schlotterbeck.
Wie das Transferportal Fichajes berichtet, hat der 25-jährige Abwehrchef von Borussia Dortmund das Interesse des deutschen Rekordmeisters geweckt. Die Bayern sehen in ihm eine vielversprechende Option für die Zukunft in der Innenverteidigung. Schlotterbeck selbst soll einem Wechsel an die Isar gegenüber offen sein.
In München werden intern bereits die Möglichkeiten für einen Transfer im Sommer ausgelotet. Dabei wird auch die Situation von Upamecano entscheidend sein. Sportvorstand Max Eberl betonte gegenüber Sky: „Es ist kein großes Geheimnis, dass wir einen großen Wunsch haben, mit Upa zu verlängern.“ Dies ist nicht das erste Mal, dass Schlotterbecks Name mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird; bereits 2022 war er als möglicher Neuzugang gehandelt worden, wechselte damals jedoch vom SC Freiburg zum BVB.
Doch nicht nur Bayern ist an Schlotterbeck interessiert. Auch Borussia Dortmund möchte den Vertrag mit ihrem Leistungsträger verlängern. Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte am Mittwochabend gegenüber Sky: „Wir sind seit Längerem in Gesprächen. Ich kann versprechen, dass wir dran arbeiten. Es wird noch einige Tage dauern, nicht weil er nicht überzeugt ist, sondern weil er zu sich finden will, in den Rhythmus kommen will und große Ziele verfolgt – die hoffentlich mit dem BVB erreicht werden.“
Allerdings berichtet die BILD, dass Schlotterbeck seine Entscheidung auch von der sportlichen Perspektive abhängig macht. Der 25-Jährige möchte unbedingt in einer Mannschaft spielen, die Titelchancen hat – ein Kriterium, das er in Dortmund kritisch hinterfragt.
Besonders brisant ist, dass Schlotterbecks Vertrag beim BVB bis 2027 läuft. Ein Wechsel zu Bayern wäre für Dortmund nicht nur sportlich ein schwerer Schlag, sondern auch ein schmerzhaftes Déjà-vu. In der Vergangenheit haben die Schwarz-Gelben bereits mehrfach Leistungsträger an den FC Bayern verloren, darunter Mario Götze, Robert Lewandowski und Mats Hummels.
Um ein solches Szenario zu vermeiden, arbeiten Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Kehl intensiv daran, Schlotterbeck mit einem verbesserten Vertrag langfristig an den Verein zu binden. Ob dies gelingt, hängt nicht zuletzt davon ab, ob der BVB die sportlichen Erwartungen seines Abwehrchefs erfüllen kann. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)