Bayern München und Chelsea verhandeln über Nkunku-Transfer
Der FC Bayern München intensiviert die Verhandlungen mit dem FC Chelsea über einen Transfer von Christopher Nkunku, doch die Londoner haben eine Bedingung gestellt.
München/London – Der FC Chelsea steht unter finanziellem Druck, da der Klub-Weltmeister nicht nur seinen Kader sportlich umgestalten muss, sondern auch die strengen Financial-Fair-Play-Vorgaben der UEFA beachten muss. Daher ist der Verein gezwungen, Einnahmen zu generieren, was durch ein temporäres Leihgeschäft nicht erreicht werden kann.
Nkunku, der 2023 für rund 60 Millionen Euro von RB Leipzig nach London gewechselt ist, spielt in den Plänen von Trainer Enzo Maresca keine Rolle mehr und steht ganz oben auf der Liste der Verkaufskandidaten. In nur zwei Jahren hat sich der Offensivspieler vom Hoffnungsträger zum Transferobjekt entwickelt.
In München bevorzugt man bislang eine Leihe mit anschließender Kaufoption im Sommer 2026, um die finanziellen Mittel zu schonen. Chelsea hingegen drängt auf einen sofortigen, endgültigen Verkauf, da die Blues den Transfer von Xavi Simons von RB Leipzig zeitnah abschließen möchten. Der Niederländer kostet zwischen 60 und 70 Millionen Euro und soll mehr als 13 Millionen Euro Gehalt pro Jahr erhalten. Ohne die Einnahmen aus einem Nkunku-Transfer kann Chelsea diesen Deal nicht finalisieren.
Interessant ist, dass auch Nkunku kein Interesse an einer Leihe hat und Chelsea dauerhaft verlassen möchte. Ob der FC Bayern auf die Forderung eingeht, hängt entscheidend vom Preis ab. Laut BILD liegt Chelseas Schmerzgrenze zwischen 35 und 40 Millionen Euro – deutlich weniger als die 70 Millionen Euro, die im Winter verlangt wurden.
Diese Summe entspricht in etwa den Einnahmen, die der deutsche Rekordmeister aus dem bevorstehenden Verkauf von Kingsley Coman an Al-Nassr erzielen dürfte. Sollte eine Einigung mit Chelsea erzielt werden, könnte der Nkunku-Deal also direkt aus den Coman-Millionen finanziert werden. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)