Bayern München versuchte überraschend, Raheem Sterling zu verpflichten
Der FC Bayern München unternahm im Sommer-Transferfenster offenbar einen unerwarteten Versuch, Raheem Sterling nach München zu holen.
Wie "The Athletic" berichtet, wurde der Name des Offensivspielers während der Verhandlungen mit dem FC Chelsea über die Leihe von Nicolas Jackson erwähnt.
Es ist kein Geheimnis, dass sich die Bayern im vergangenen Sommer intensiv mit verschiedenen Offensivspielern beschäftigt haben. Neben Namen wie Florian Wirtz, Nico Williams, Antony und Jamie Gittens taucht nun ein weiterer Spieler auf, der dem Rekordmeister eine Absage erteilt hat: Raheem Sterling vom FC Arsenal.
Sterling und Bayern-Coach Vincent Kompany kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester City. Der Belgier soll ein Befürworter eines Wechsels gewesen sein und hätte den 30-Jährigen gerne in seinem Kader gesehen. Der 82-fache englische Nationalspieler ist offensiv flexibel einsetzbar und hätte damit ideal ins Anforderungsprofil der Münchner gepasst.
Ein Wechsel an die Isar wäre für den Angreifer durchaus sportlich reizvoll gewesen: Titelchancen in der Bundesliga und Champions League sowie die Zusammenarbeit mit einem ehemaligen Weggefährten. Dennoch entschied sich Sterling gegen einen Wechsel zu Bayern.
Nach Informationen von "The Athletic" zögerte der Offensivstar vor allem aus privaten Gründen. Ein Umzug mit seiner gesamten Familie nach Deutschland oder eine mögliche Trennung über mehrere Monate hinweg schreckten ihn ab. Zudem gab es keine klaren Zusagen über regelmäßige Einsatzzeiten in München.
Somit reiht sich Sterling in eine prominente Liste von Spielern ein, die dem FC Bayern im vergangenen Sommer eine Transferabsage erteilt haben. Letztendlich blieb Sterling in London, während der FC Bayern kurz vor dem Schließen des Transferfensters Nicolas Jackson von Chelsea auf Leihbasis verpflichtete. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)