Bayern München vor entscheidendem Rückspiel gegen PSG
Der ehemalige Bayern-Spieler Markus Babbel hat vor dem Rückspiel gegen Paris Saint-Germain eine entscheidende Schwäche bei seinem ehemaligen Team ausgemacht.
München – Der FC Bayern strebt an, ins Finale der Champions League zurückzukehren. Um sich das Ticket zu sichern, muss der deutsche Rekordmeister das Halbfinal-Rückspiel gegen PSG mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen. Vor der Partie am Mittwoch (live im Ticker) sieht Ex-Profi Markus Babbel jedoch eine Schwäche bei den Münchnern.
„Es ist seit einigen Wochen auffallend, dass sowohl Pavlovic als auch Kimmich nicht mehr da sind, wo sie aufgrund ihrer Position sein sollten. Ich weiß zwar nicht, ob Vincent Kompany wollte, dass sie nach vorne noch mehr Druck ausüben, aber dadurch fehlte die Absicherung vor der Abwehr“, kritisiert der frühere Bayern-Spieler in einem Interview mit ran.
Er ergänzt: „Deshalb fällt es mir schwer, die Verteidiger zu kritisieren, sowohl von Bayern als auch von PSG. Wenn diese Offensive mit Tempo auf dich zukommt, ist es wirklich nicht einfach zu verteidigen.“ Babbel lobt zudem Dayot Upamecano und Jonathan Tah für ihre Leistungen.
„Als Verteidiger bist du immer das letzte Glied in der Kette und erhältst die Kritik. Doch die Fehler passieren vorher und spielen PSG in die Karten, da sie dann mit ihrem Tempo angreifen können. Diese zwei konnten das nicht mehr abwehren. Die gesamte Mannschaft hat im Kollektiv zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht, die PSG gnadenlos ausgenutzt hat“, schildert Babbel, der selbst Innenverteidiger war, seine Eindrücke aus dem Hinspiel.
Im Hinblick auf das bevorstehende Duell in der Allianz Arena wünscht sich der ehemalige Trainer, dass Kimmich und Pavlovic den Außenverteidigern helfen, um die starke Offensive der Franzosen in den Griff zu bekommen. „Sie müssen gegen PSG nur ein Tor aufholen, und dafür braucht man eine gewisse taktische Disziplin, insbesondere im defensiven Mittelfeld“, betont Babbel. Nur so kann der Einzug ins Finale gelingen.