Bayern München zeigt Interesse an Yann Aurel Bisseck
Der FC Bayern München sucht offenbar Verstärkung für die Abwehr und hat dabei einen deutschen Nationalspieler ins Visier genommen: Yann Aurel Bisseck.
München – Der 25-jährige Innenverteidiger steht aktuell bei Inter Mailand unter Vertrag und hat sich in den vergangenen Spielzeiten zu einem der Leistungsträger in der Abwehr entwickelt. Übereinstimmenden Medienberichten aus Italien und Deutschland zufolge zeigen die Münchner ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung des Abwehrspielers.
Wie Christian Falk, Reporter der Sport Bild, im Podcast „Bayern Insider“ berichtet, wäre Inter Mailand grundsätzlich bereit, Bisseck in diesem Sommer ziehen zu lassen – allerdings nur zu ihren Konditionen. Der Preis für den deutschen Nationalspieler soll intern bereits auf etwa 40 Millionen Euro festgelegt worden sein, was ungefähr seinem aktuellen Marktwert entspricht. Auch Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte, dass Bisseck beim FC Bayern zu den Kandidaten für den kommenden Sommer zählt.
Bisseck gilt bei den Münchnern als besonders spannendes Profil, was vor allem auf seine Vielseitigkeit und körperliche Robustheit zurückzuführen ist. Der gebürtige Kölner kann sowohl in einer Vierer- als auch in einer Dreierkette eingesetzt werden und bringt damit taktische Flexibilität mit, die bei einem Topklub wie dem FC Bayern von großem Wert wäre. Mit Inter Mailand gewann Bisseck zuletzt das Double in Italien, was seinen Marktwert weiter gestärkt hat.
Allerdings scheint eine Einigung nicht ohne Weiteres möglich. Andere Quellen berichten, dass Bisseck selbst glücklich in Mailand sein soll und Inter grundsätzlich kein Interesse hat, ihn abzugeben. Dies könnte die Verhandlungen für den FC Bayern erheblich erschweren und den Preis möglicherweise über die kolportierten 40 Millionen Euro hinaus treiben.
Neben dem FC Bayern sollen auch weitere europäische Klubs Interesse an Bisseck angemeldet haben. Der Konkurrenzkampf um den Innenverteidiger könnte in den kommenden Wochen weiter an Fahrt aufnehmen. Für die Bayern-Verantwortlichen gilt es, schnell zu handeln, wenn sie in diesem Transfer ernst genommen werden möchten.