Bayern-Präsident Hainer: Bundesliga gehört nach Deutschland

Bayern-Präsident Hainer: Bundesliga gehört nach Deutschland

Die Austragung des Supercups in Spanien und Italien in Ländern wie Saudi-Arabien ist mittlerweile bekannt. Doch in diesem Jahr wurde eine neue Grenze in der Auslandsvermarktung überschritten. In La Liga wurde beschlossen, das Spiel zwischen Villarreal und dem FC Barcelona in den USA abzuhalten, während die Serie A ein Spiel in Australien plant. Diese Spiele sind jedoch reguläre Ligaspiele.

Das Vorhaben der La Liga wurde inzwischen aus verschiedenen Gründen abgesagt, darunter der Protest von Fans und Spielern. Besonders bemerkenswert ist, dass selbst Spieler des FC Barcelona, die durch ein neutrales Spielfeld einen Vorteil gehabt hätten, gegen die Idee waren. Im Gegensatz dazu hält die Serie A an ihren Plänen fest.

In der Bundesliga sind solche Spiele derzeit nicht vorgesehen. Mehrere Funktionäre der Bundesliga-Clubs haben sich bereits positiv zu dieser Entscheidung geäußert und betont, dass es andere Möglichkeiten gibt, um mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Dies bestätigte auch Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München, der sich zu diesem Thema äußerte: „Ich finde, die Bundesliga gehört nach Deutschland. Wir haben hier eine unglaublich große Fangemeinde, ein sehr begeistertes und sachkundiges Fußballpublikum – und die wollen natürlich, dass die Bundesliga-Mannschaften zu Hause spielen“, so der kürzlich wiedergewählte Präsident des Rekordmeisters.

Somit spricht sich sogar der FC Bayern klar gegen Ligaspiele im Ausland aus. Da dies auch für andere Teams wie den BVB gilt, sollte dieses Thema nicht ernsthaft diskutiert werden.

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