Bayern-Spieler setzen Erfolgsserie in Länderspielen fort

Bayern-Spieler setzen Erfolgsserie in Länderspielen fort

In der aktuellen Länderspielpause im Profi-Fußball zeigt sich die Situation für die Bayernspieler erfreulich. Die 14 Akteure des FC Bayern München können bei ihren Nationalmannschaften ihre beeindruckende Erfolgsstory nahezu durchweg fortsetzen.

München - Nach dem souveränen 3:0-Auswärtssieg im Bundesliga-Topspiel gegen „Angstgegner“ Eintracht Frankfurt war die Stimmung bei den Bayern gemischt. Ihre Rekordserie von zehn Pflichtspielsiegen in Folge wurde unterbrochen, und die ständige Gefahr von Verletzungen schwebt über den Länderspielen. Dennoch setzen die Profis des Rekordmeisters ihre Erfolgsserie nahezu durchgängig fort.

Den Anfang machte Konrad Laimer in Vincent Kompanys Team: Er führte die österreichische Nationalmannschaft zu einem 10:0-Sieg gegen San Marino, dem höchsten Sieg in der Geschichte des österreichischen Fußballs. Laimer, der beim FC Bayern abwechselnd als Links- oder Rechtsverteidiger spielt, glänzte als Spielmacher und erzielte ein Tor.

Die französische Nationalmannschaft, angeführt von Michael Olise und Dayot Upamecano, erfüllte ihre Pflichtaufgabe in der WM-Qualifikation und besiegte Aserbaidschan mit 3:0. Beide Bayern-Profis starteten in Paris, während Kylian Mbappé, Adrien Rabiot und Florian Thauvin die Tore erzielten und damit den dritten Sieg im dritten Spiel sicherten, was die klare Tabellenführung vor der Ukraine bedeutet. Überraschend stand auch der Ex-Bayern-Spieler Kingsley Coman in der Startelf von Didier Deschamps.

Die deutsche Nationalmannschaft feierte am Freitagabend unter der Führung von Kapitän Joshua Kimmich einen überzeugenden 4:0-Sieg über Luxemburg. Nach einer frühen Führung durch David Raum (12. Minute) sorgten Kimmich (21./Elfmeter, 50.) und Serge Gnabry (48.) für einen klaren Sieg.

Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte neben den beiden Torschützen auch Jonathan Tah, Aleksandar Pavlović und Leon Goretzka in die Startelf, die den Schwung aus München erfolgreich in die DFB-Auswahl übertrugen.

Der leicht angeschlagene englische Kapitän Harry Kane wurde im Spiel gegen Wales geschont, soll jedoch für die WM-Qualifikation am 14. Oktober in Lettland wieder zur Verfügung stehen. Dort könnte England mit einem weiteren Sieg bereits die Qualifikation für das Turnier 2026 sichern.

Am gleichen Tag strebt auch Nicolas Jackson nach dem 5:0-Sieg im Südsudan gegen Mauretanien ein Unentschieden an, um sicher am WM-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko teilzunehmen. Der FCB-Neuzugang steuerte dabei einen Assist und ein Tor (per Elfmeter) zum Sieg des bislang unbesiegten Senegal bei, während auch Ex-Bayer Sadio Mané unter den Torschützen war.

Luis Díaz hat sich bereits mit Kolumbien für die Weltmeisterschaft qualifiziert und wird in den kommenden Tagen zwei Freundschaftsspiele in den USA gegen die Gastgeber Mexiko und Kanada (15. Oktober, 2:00 MEZ) bestreiten.

Für den zuletzt angeschlagenen Innenverteidiger Minjae Kim lief es hingegen nicht gut: Südkorea unterlag Brasilien mit 0:5. Am Dienstag will sich das Team gegen Paraguay rehabilitieren.

Auch Tom Bischof, der die deutsche U21 als Kapitän aufs Feld führte, musste eine bittere Niederlage hinnehmen. Nach einem 0:2-Rückstand gegen Griechenland gelang zwar der Ausgleich, doch in den Schlussminuten kassierte das Team noch das 2:3. Damit stehen die Griechen an der Spitze der EM-Qualifikationsgruppe F, während die deutsche Juniorenauswahl den dritten Platz belegt. Am Dienstag trifft Bischof mit seiner Mannschaft in Belfast auf Nordirland.

Der 18-jährige Felipe Chávez von den Amateuren des FC Bayern feierte trotz der 1:2-Niederlage Perus im Freundschaftsspiel gegen Chile sein Debüt in der A-Nationalmannschaft, nachdem er in der 78. Minute eingewechselt wurde.

FCB-Chefcoach Vincent Kompany kann sich über die bisher verletzungsfreie Zeit seiner Spieler freuen, und es bleibt zu hoffen, dass dies auch in den restlichen Länderspielen bis Mittwochmorgen MEZ so bleibt. Am kommenden Samstag erwartet der FC Bayern in der heimischen Arena den Erzrivalen Borussia Dortmund.

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