Bayerns Strahlkraft und der Transfer von Luis Díaz

Bayerns Strahlkraft und der Transfer von Luis Díaz

München - In der deutschen Fußballszene sorgt die Strahlkraft des FC Bayern für anhaltende Diskussionen. Nach mehreren prominenten Absagen hat Sportvorstand Eberl nun klar Stellung bezogen.

Zwei Wochen nach dem Transfer von Luis Díaz zeichnet Eberl in der aktuellen Ausgabe von SPORT BILD ein eindeutiges Bild der geplanten Angriffsreihe. Er erklärt: „Wir hatten eine klare Vorstellung von unserer neuen Offensive. Wenn ich mir beispielsweise ein Quartett mit Harry Kane, Michael Olise, Jamal Musiala und jetzt auch Luis Díaz auf dem Rasen vorstelle, haben wir mit Sicherheit eine der gefährlichsten Angriffsreihen in Europa.“

Im Vorfeld des Transfers suchte Eberl externen Rat für die neue Flügeloption. Laut Informationen von SPORT BILD führte er ein Telefonat mit Jörg Schmadtke, dem Sportdirektor des FC Liverpool, der Díaz als Verstärkung für Bayern einschätzte. Mitte Juni fand der erste direkte Austausch mit dem kolumbianischen Spieler statt; nach Gesprächen mit dessen Management signalisierte Díaz den klaren Wunsch, nach München zu wechseln, und stellte Bayern vor dem FC Barcelona an erste Stelle.

Parallel dazu wurden auch andere Spielerprofile, darunter Nico Williams und Jamie Gittens, geprüft. Eberl äußerte dazu: „Wir haben uns natürlich mit verschiedenen Spielern beschäftigt, das ist unsere Aufgabe.“ Hintergrund der Debatte über die vermeintlich nachlassende Anziehungskraft der Münchner sind unter anderem prominente Absagen wie die von Florian Wirtz und Nico Williams, die sich gegen einen Wechsel zum Rekordmeister entschieden.

In der SPORT BILD wehrte sich Eberl jedoch entschieden gegen diese Behauptungen: „Ich kann aus den Erfahrungen dieser Gespräche sagen: Wer behauptet, der FC Bayern hätte international an Strahlkraft für Topstars verloren, kennt den Markt nicht. Der FC Bayern bekommt jeden Spieler, wenn er bereit ist, die geforderten Summen zu zahlen. Das tun wir jedoch nur, wenn wir wie im Fall von Luis Díaz hundertprozentig überzeugt sind.“

Als Díaz seine Zukunft klar definierte und eine Verlängerung bei Liverpool ausschloss, bewegten sich die Engländer in den Verhandlungen. Am Ende einigten sich beide Klubs auf eine Ablöse von etwa 67,5 Millionen Euro zuzüglich bis zu 7,5 Millionen Euro an Bonuszahlungen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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