Bellinghams Herausforderung gegen Bayern München
Die Bilanz von Jude Bellingham gegen den FC Bayern München ist besorgniserregend. Doch die Vorzeichen könnten sich auch zu Ungunsten der Bayern wenden.
München – Als ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund hatte Real-Star Jude Bellingham bereits mehrfach die Gelegenheit, gegen den FC Bayern anzutreten. Kein anderer Verein hat der Engländer so oft herausgefordert. Wenn am Mittwochabend das zwölfte Duell „Bellingham gegen den FCB“ stattfindet, wird der 22-Jährige alles daran setzen, seine negative Bilanz gegen den deutschen Rekordmeister zu verbessern.
In der Vergangenheit war Bellinghams Einsatz oft eine Garantie für den Sieg des FC Bayern. In den acht Spielen, die er im Trikot von Borussia Dortmund gegen die Bayern bestritt, verlor er siebenmal – trotz seiner vier Torvorlagen. Diese besorgniserregende Bilanz ist jedoch kein besonders gutes Omen für das Team von Vincent Kompany.
Seit seinem Wechsel nach Madrid hat sich Bellinghams Bilanz gegen die Bayern jedoch deutlich verbessert. Im Champions-League-Halbfinale 2024 stand der Engländer in beiden Spielen in der Startelf der Königlichen. Das Ergebnis: ein 2:2 im Hinspiel und ein 2:1-Sieg für Madrid im Rückspiel. So wird aus der zuvor negativen Bilanz von Bellingham gegen die Bayern plötzlich ein ungünstiges Vorzeichen aus Münchner Sicht.
Da Bellingham im Hinspiel, das Bayern mit 2:1 gewann, nur eingewechselt wurde, lässt sich eine andere Betrachtung anstellen: Immer wenn Jude Bellingham im Trikot von Real Madrid gegen den FC Bayern in der Startelf stand, hat er nicht verloren. Dies sind beunruhigende Aussichten für die Bayern, die zwar mit einem Unentschieden weiterkämen, jedoch auf solch viel Spannung sicherlich verzichten könnten.
Die große Frage bleibt, ob Bellingham überhaupt von Beginn an in München spielen wird. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es diesbezüglich noch nicht. Der Mittelfeldspieler hat sich jedoch in den vergangenen Wochen nach einer Oberschenkelverletzung zunehmend mehr Spielzeit erarbeitet. Ein Einsatz in der Startelf in diesem „Do or Die“-Spiel wäre daher nur logisch.