Benjamin Henrichs arbeitet an Comeback nach Achillessehnenriss
Benjamin Henrichs arbeitet sich Schritt für Schritt von seinem Achillessehnenriss zurück. Hier ist der aktuelle Stand des Rechtsverteidigers.
Leipzig – Inmitten des Transfertrubels gerät eine Personalie fast in den Hintergrund: Benjamin Henrichs. Der 28-Jährige verletzte sich am 20. Dezember letzten Jahres gegen den FC Bayern München (1:5) in einer der letzten Spielaktionen an der Achillessehne und arbeitet nun an seiner Rückkehr. Der aktuelle Fitnesszustand des Abwehrspielers ist vielversprechend.
Im April erlitt Henrichs einen Rückschlag. Nachdem er seinen Stabilisationsschuh ablegen durfte, hatte er weiterhin starke Schmerzen und musste sich einer weiteren Operation unterziehen. Laut Berichten von Bild wird erwartet, dass der Abwehrspieler bis Oktober wieder fit ist. Er reiste mit ins Trainingslager nach Donaueschingen, wo er ein Aufbautraining und Rehabilitationsprogramm mit verschiedenen Ballübungen durchlief.
In der aktuellen Phase absolviert der ehemalige deutsche Nationalspieler Pass- und Kraftübungen sowie Laufeinheiten, die in den kommenden Wochen schrittweise intensiviert werden sollen. Der Verein informiert auf seiner offiziellen Website über die Fortschritte.
In der bisherigen Vorbereitung, die am 14. Juli begann, sind die Roten Bullen ansonsten weitgehend von Verletzungen verschont geblieben. Lediglich Tidiam Gomis zog sich in den ersten Tagen eine Innenbandverletzung am linken Sprunggelenk zu, was zu einer prognostizierten Ausfallzeit von etwa fünf Wochen führt.
Bei Xaver Schlager, der nach seiner überstandenen Knieverletzung bereits wieder an Testspielen teilnahm, ist trotz einer neuen Verletzung höchstwahrscheinlich kein längerer Ausfall zu erwarten. Er brach sich am Mittwoch im Training das Nasenbein, und es wird eine individuelle Gesichtsmaske angefertigt. Ob er am Samstag gegen RC Lens (18 Uhr) spielen kann, hängt davon ab, wie schnell er sich an die Maske gewöhnt. Zudem beendete Lois Openda die Partie gegen Atalanta Bergamo (1:2) mit einem Bänderriss im Daumen, sollte aber ebenfalls gegen seinen Ex-Klub einsatzbereit sein.