Benjamin Sesko kämpft um Form bei Manchester United

Benjamin Sesko kämpft um Form bei Manchester United

Benjamin Sesko hat bei Manchester United einen schwierigen Saisonstart erlebt, der von Kritik begleitet wird. Doch die Verantwortung dafür liegt nicht allein beim Stürmer.

Manchester – Seit etwa drei Wochen spielt Benjamin Sesko als Stürmer für Manchester United, doch der Saisonauftakt verlief für ihn und den Verein alles andere als erfreulich. Nach einer Niederlage und einem Unentschieden in der Premier League schied das Team am Mittwoch nach einem enttäuschenden Elfmeterschießen mit 11:12 (2:2 nach 90 Minuten) gegen den Viertligisten Grimsby Town aus dem Carabao Cup aus. Bereits jetzt wird der 22-Jährige kritisiert, insbesondere von Klublegenden wie Gary Neville und Rio Ferdinand.

Weder im ersten Ligaspiel gegen Arsenal (0:1) noch beim 1:1 gegen den FC Fulham konnte Benjamin Sesko nach seinen Einwechslungen überzeugen. Trainer Rúben Amorim nahm den Slowenen nach dem Remis gegen Fulham in Schutz und betonte, dass das gesamte Team derzeit nicht in guter Form sei: „Ich denke, er braucht Zeit. Es ist nicht einfach, wenn du auf der Bank sitzt und dann in so ein schnelles Spiel geworfen wirst. Ich glaube, er versteht, dass das Spiel hier schneller ist als in der Bundesliga, aber er kämpft. Er hatte einige gute Verbindungen zu seinen Mitspielern. Ich hatte das Gefühl, dass wir nicht unseren besten Moment hatten, als er auf dem Platz war. Das kann beeinflussen, wie man einen Spieler wahrnimmt. Aber ich bin zufrieden, denn er gibt alles. Wir müssen ihm helfen und selbst besser sein, damit er seine Qualitäten zeigen kann.“

Gary Neville äußerte sich jedoch deutlich kritischer über den ehemaligen RB-Profi: „Ich habe es letzte Woche schon gesagt und es ist ein wenig beunruhigend: Fulham wurde durch seine Auswechslungen viel stärker, während United meiner Meinung nach durch seine Auswechslungen schwächer wurde. Sesko ist im Moment – sagen wir es offen – nicht einmal ansatzweise fit genug und hat noch nicht das richtige Tempo gefunden“, erklärte der 50-Jährige und forderte mehr Spielzeit für den Neuzugang.

Rio Ferdinand betrachtete Seskos Leistung in seiner YouTube-Show „Rio Ferdinand Presents“ aus einem anderen Blickwinkel: „Ich würde es lieber sehen, wenn ihr ihm den Ball zuspielt und er schlecht aussieht, damit wir wissen, woran wir sind, denn im Moment weiß ich nicht, wer er ist oder was er macht.“

Der Angreifer kann nur dann Probleme für die Verteidigung des Gegners verursachen, wenn er ausreichend Zuspiele erhält, betonte Ferdinand – genau das müsse Manchester United künftig forcieren. Die nächste Gelegenheit, sich zu beweisen, hat Sesko am Samstag im Old Trafford (16 Uhr) gegen den FC Burnley.

Topics

Related news