Borussia Dortmund auf der Suche nach neuem Innenverteidiger
Borussia Dortmund arbeitet intensiv an der Kaderplanung für die kommende Saison. Steht ein neuer Innenverteidiger von einem Bundesliga-Konkurrenten bevor?
Dortmund – Borussia Dortmund steht im Sommer vor einer entscheidenden personellen Weichenstellung in der Innenverteidigung. Niklas Süle, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, wird den Signal Iduna Park nach einer Reihe enttäuschender Monate verlassen – eine Vertragsverlängerung kam nicht zustande. Nun sucht der BVB nach einem geeigneten Nachfolger, der die Defensive stabilisieren soll. Wird man in der Bundesliga fündig?
Die Spur führt in die Hauptstadt. Danilho Doekhi, 30 Jahre alt, 1,90 Meter groß und Innenverteidiger beim 1. FC Union Berlin, ist ins Visier geraten. Laut übereinstimmenden Medienberichten, darunter RTL/ntv, haben die Verantwortlichen des BVB bereits das persönliche Gespräch mit dem niederländischen Defensivspieler gesucht. Und anscheinend mit Erfolg: Doekhi soll einem Wechsel nach Dortmund gegenüber aufgeschlossen sein.
Besonders verlockend für Borussia Dortmund: Da Doekhis Vertrag in Köpenick im Sommer ausläuft, könnte der Transfer ohne Ablösezahlung realisiert werden – ein kostenfreier Wechsel, der in Zeiten angespannter Klubfinanzen wirtschaftlich äußerst attraktiv ist. Sportlich hat Doekhi in dieser Saison überzeugt. In 34 Pflichtspielen für Union Berlin erzielte er bemerkenswerte sieben Treffer – eine Ausbeute, die für einen Innenverteidiger ungewöhnlich hoch ist.
Ins Rampenlicht rückte er vor allem in der Hinrunde, als er beim 2:2 gegen Bayern München einen Doppelpack erzielte und damit bundesweit Interesse auf sich zog. Auch außerhalb der Bundesliga blieb sein Können nicht unbemerkt. Berichten zufolge hat auch der italienische Topklub Lazio Rom Interesse an ihm bekundet. Steht Dortmund also ein harter Transferkampf bevor?
Doekhi wechselte 2022 aus Arnheim von Vitesse zu Union Berlin und avancierte schnell zu einem absoluten Führungsspieler. Nun könnte der nächste Karriereschritt anstehen – der Wechsel zu Schwarz-Gelb. Für den BVB wäre er nicht nur eine körperlich präsente Verstärkung, sondern auch ein erfahrener Bundesliga-Kenner, der sich keine lange Eingewöhnungszeit leisten müsste.