Borussia Dortmund bereitet sich auf wichtiges Spiel gegen SC Freiburg vor
Die Zahlen sprechen für sich: Borussia Dortmund hat insgesamt 36 der bisherigen 53 Pflichtspiele gegen den SC Freiburg gewonnen, mit elf Unentschieden und nur sechs Niederlagen. Angesichts dieser Bilanz und der letzten sieben Siege in Folge, bei denen die Mannschaft stets mindestens drei Tore erzielt hat, kann der BVB am Sonntag mit großem Selbstbewusstsein im Breisgau antreten. Dennoch warnt Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Gegner.
„Wir erwarten eine Mannschaft, die bei Standardsituationen sehr gefährlich ist. Da müssen wir höllisch aufpassen“, betonte Kovac und verwies auf die Stärke des SC Freiburg, die in der vergangenen Saison nicht so ausgeprägt war, in dieser jedoch wieder deutlich zur Geltung kommt. Ein Beispiel dafür ist das goldene Tor von Innenverteidiger Philipp Lienhart, das am Donnerstagabend im Europa-League-Spiel gegen Red Bull Salzburg nach einer Ecke zum 1:0-Sieg führte.
Unabhängig vom Respekt gegenüber Freiburg und dem kommenden Gegner Borussia Mönchengladbach hat Kovac für den Jahresendspurt klare Ziele formuliert: „Wir wollen die nächsten beiden Spiele gewinnen, um das Kalenderjahr mit zwei Siegen abzuschließen.“ Bei 34 Punkten könnte der BVB trotz einzelner Rückschläge auf ein positives Halbjahr zurückblicken und hätte einen Vorsprung von mindestens fünf Zählern auf den fünften Tabellenplatz, der nicht für die Champions League qualifiziert.
Bevor das Heimspiel gegen Gladbach in den Fokus rückt, liegt der Schwerpunkt zunächst auf dem Gastspiel in Freiburg. Kovac erwartet von seinen Spielern eine Reaktion auf die Punkte, die am Mittwoch in der Champions League gegen den FK Bodö/Glimt (2:2) liegen gelassen wurden: „Wir müssen nach dem gestrigen Spiel eine Reaktion zeigen – so wie wir es nach dem Pokalspiel getan haben. Das erwarte ich von uns.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)