Borussia Dortmund besiegt FC Kopenhagen in der Champions League
Am Dienstag trat Borussia Dortmund in der UEFA Champions League gegen den FC Kopenhagen an. Die Schwarzgelben waren in Dänemark im Einsatz.
Dortmund – Borussia Dortmund hat die Pflichtaufgabe in der UEFA Champions League erfolgreich gemeistert. Der BVB gewann das Spiel mit 4:2, hatte jedoch auch einige herausfordernde Phasen zu überstehen. Die Dänen machten dem Bundesligisten in verschiedenen Spielabschnitten das Leben durchaus schwer. Letztlich war es jedoch ein klarer Sieg.
Die Dortmunder überstanden diese kritischen Phasen und nutzten ihre Chancen. Angetrieben von einem starken Felix Nmecha, der immer wieder versuchte, das Spiel positiv zu beeinflussen und die Kontrolle zu übernehmen, konnte der BVB nicht nur wichtige Punkte sammeln, sondern auch andere Aspekte seines Spiels verbessern.
Für Dortmund war nicht nur das Ergebnis entscheidend, sondern auch die Art und Weise des Spiels. Dies mag zunächst überraschend erscheinen, da es einige Phasen gab, in denen das Team nicht optimal agierte. In den letzten Jahren gab es jedoch zahlreiche Beispiele für ähnliche Spiele, die der BVB letztendlich aus der Hand gab. Nach dem 1:1 wartete das Team auf seine Chance und nutzte diese. Zudem gab es nur wenige unnötige Fehler in der Abwehr, und die Dortmunder zeigten sich insgesamt stabiler.
Positiv hervorzuheben ist, dass Dortmund sich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Die Dortmunder gewinnen Spiele, auch wenn abgesehen von den grundlegenden Aspekten wie Einsatz und Laufbereitschaft nicht alles ideal läuft. Im Spiel gegen Kopenhagen hatten die Wingbacks kaum Einfluss, Yan Couto unterliefen technische Fehler, und Daniel Svensson wirkte überfordert und war oft gebunden. Dies führte zu weniger Passmöglichkeiten aus der Defensive, was wiederum Nico Schlotterbeck einschränkte und ihn daran hinderte, als dominanter Aufbauspieler zu agieren.
Dies führte dazu, dass das Spiel des BVB hier und da etwas holprig verlief, jedoch nicht mehr. Einige grundlegende Prinzipien sind mittlerweile so klar im Kopf der Spieler verankert, dass sie auch die weniger flüssigen Spiele zu ihren Gunsten gestalten können. Ramy Bensebaini zeigte mit einer beeindruckenden Grätsche gegen Youssoufa Moukoko seine Klasse, Fabio Silva brachte frischen Wind von der Bank, und Gregor Kobel setzte mit klugen, öffnenden Bällen Akzente im Aufbauspiel.
Am Ende reichte dies aus, und das ist möglicherweise das beste Zeichen, das der BVB derzeit senden kann. Auch mit ein paar Wechseln und Problemen im Spielablauf ist ein 4:2-Auswärtssieg in der Champions League möglich.