Bundesliga-Trainer unter Druck: Basler kritisiert Wolfsburg und Mainz
In der Bundesliga stehen zwei Trainer vor schwierigen Zeiten. Mario Basler hat in seinem Podcast "Basler Ballert" deutliche Kritik an den Coaches der betroffenen Klubs geübt.
Wolfsburg und Mainz befinden sich auf einem absteigenden Ast. Basler äußerte sich dazu, dass der BVB gegen die Bayern nicht gut abgeschnitten hat, während Eintracht Frankfurt ebenfalls in der Tabelle abrutscht. Besonders Borussia Mönchengladbach müsse sich ernsthafte Sorgen machen.
Im Detail nannte Basler Paul Simonis, den Trainer von Wolfsburg, als einen derjenigen, die unter Druck stehen. Trotz einer 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart hatte Sportdirektor Sebastian Schindzielorz Simonis Rückendeckung gegeben. Basler ist jedoch skeptisch: „Die Wolfsburger spielen in Hamburg. Wenn sie dort verlieren, wird sich zeigen, ob Schindzielorz weiterhin hinter ihm steht“, sagte er und deutete an, dass Simonis möglicherweise bald in der Schusslinie stehen könnte.
Bei Mainz 05 sieht die Lage nicht viel besser aus. Der Däne Bo Henriksen, der in der vergangenen Saison noch als erfolgreicher Trainer galt, hat derzeit ebenfalls mit einer Durststrecke zu kämpfen. Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen belegt Mainz den 16. Tabellenplatz. „Das wird eine schwere Saison für Mainz 05. Ich bin gespannt, wie es weitergeht“, äußerte Basler. Er lobte sowohl Sport-Boss Christian Heidel als auch Henriksen als gute Manager und Trainer, kritisierte jedoch Henriksen mit den Worten: „Im Gegensatz zur letzten Saison funktioniert das Rumgehopse da draußen nicht mehr.“
Henriksen, der Mainz nach dem Klassenerhalt sogar in die Conference League führte, ist bekannt für seine emotionalen Coaching-Methoden. Er versucht, das Publikum mit seiner Energie zu motivieren, doch derzeit scheint der Funke nicht auf die Mannschaft überzuspringen.