BVB gegen Villarreal: Aufstellung und Ausfälle vor dem Champions-League-Spiel
Der Borussia Dortmund (BVB) will im Champions-League-Spiel gegen Villarreal zurück auf die Erfolgsspur. Allerdings muss das Team auf Maximilian Beier verzichten, während eine Überraschung in der Abwehr erwartet wird.
Aktualisierung vom 25. November, 19:53 Uhr: Die Aufstellung des BVB steht fest! Trainer Niko Kovač nimmt im Vergleich zum 3:3 gegen den VfB Stuttgart fünf Änderungen vor. Karim Adeyemi, Aaron Anselmino, Yan Couto, Marcel Sabitzer und Daniel Svensson ersetzen Maximilian Beier, Jobe Bellingham, Emre Can, Carney Chukwuemeka und Julian Ryerson. Beier wurde aufgrund seiner Muskelverhärtung wie erwartet aus dem Kader gestrichen (siehe Update um 13:47 Uhr).
Die Startelf lautet: Kobel – Anselmino, Anton, Schlotterbeck – Couto, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Adeyemi, Brandt – Guirassy.
Aktualisierung vom 25. November, 13:47 Uhr: Laut Ruhr Nachrichten steht die Entscheidung bezüglich Maximilian Beier fest. Er wird das Champions-League-Heimspiel von Borussia Dortmund am Dienstag (21 Uhr, alle TV-Infos) gegen den FC Villarreal verpassen, da er bei der Abfahrt ins Teamhotel nicht anwesend war. Beier hat mit muskulären Problemen zu kämpfen.
In der ersten Meldung vom 24. November wurde berichtet, dass Borussia Dortmund am Dienstag (21 Uhr) im 5. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase auf den FC Villarreal trifft. Für den BVB ist dies erst das zweite Heimspiel in dieser Saison in der Königsklasse. Schwarzgelb hofft auf eine Wiederholung des Erfolgs vom Anfang Oktober, als man gegen den Athletic Club aus Bilbao mit 4:1 gewann.
Villarreal, der zweite Gegner des BVB aus der spanischen LaLiga, zeigt sich jedoch in besserer Form. Nach 13 Spieltagen liegt das „gelbe U-Boot“ nur drei Punkte hinter Tabellenführer Real Madrid auf Platz drei. In der Champions League hat Villarreal bisher nur einen Punkt gesammelt und verlor zuletzt in Zypern gegen den FC Pafos.
Der BVB hat mit sieben Punkten aus vier Spielen einen soliden Start hingelegt, jedoch gab es vor der Länderspielpause eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Manchester City. In den Nachspielzeiten wurden gegen den Hamburger SV und den VfB Stuttgart wichtige Punkte verschenkt, was die Stimmung im Team trübt. Niko Kovač sieht die Situation jedoch nicht so kritisch wie Maximilian Beier, der sie „am Boden“ wähnte.
Beier stand auch im Abschlusstraining am Montag im Fokus. Zunächst fehlte nur Niklas Süle (Zehenverletzung), doch dann musste Beier die Einheit wegen muskulärer Beschwerden abbrechen. Kovač erwähnte in der Pressekonferenz eine Verhärtung und rechnet mit dem Ausfall des Angreifers. Positiv ist, dass Ramy Bensebaini nach seinen Rückenproblemen gegen den VfB nicht eingeschränkt wirkte.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass Bensebaini Emre Can in der Startelf ersetzt, doch es scheint unwahrscheinlich. In jedem Fall sind einige Änderungen zu erwarten. Kovač scheint derzeit eher bereit zu sein, die Anfangsformation zu rotieren, als während der Spiele umfangreiche Wechsel vorzunehmen. Am vergangenen Wochenende gab es den ersten von nur drei Wechseln in der 73. Minute.
Karim Adeyemi hat sich als Joker hervorgetan und wäre ein logischer Kandidat für die Startelf, ebenso wie Daniel Svensson auf der linken Seite. Ob Yan Couto, der drei Saisons in Spanien gespielt hat, auf der rechten Seite Julian Ryerson vorgezogen wird, bleibt abzuwarten. Im Mittelfeld haben Pascal Groß und Marcel Sabitzer gegen Stuttgart keine Minute gespielt, was für eine Neubesetzung im Zentrum sprechen könnte.
Die Verfügbarkeit von Beier wird auch die Offensive hinter Serhou Guirassy beeinflussen. Julian Brandt und Carney Chukwuemeka konnten gegen Stuttgart nicht überzeugen, einer von beiden dürfte jedoch im Team bleiben.
Der teure Neuzugang Fábio Silva hat wohl weiterhin keine großen Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf. Sechs seiner neun bisherigen Joker-Einsätze dauerten weniger als zehn Minuten. Kovač äußerte sich insgesamt zufrieden über Silva, verwies jedoch auf die starke Konkurrenz im Offensivbereich.