BVB sucht Leihe für Talent Duranville
Nach einer erfolglosen Anfrage bei einem Bundesliga-Konkurrenten setzt Borussia Dortmund die Suche nach einem Abnehmer für das Talent Julien Duranville fort. Es gibt mehrere Optionen für den 19-Jährigen.
Dortmund – Borussia Dortmund arbeitet im Winter an einer Leihe für den Offensivspieler Julien Duranville. Der erste Vorstoß innerhalb der Bundesliga scheiterte jedoch. Laut Informationen von Sky bot der BVB den Belgier in den vergangenen Tagen aktiv bei Borussia Mönchengladbach an. Die Fohlen gaben jedoch zu verstehen, dass eine Verpflichtung des verletzungsanfälligen Flügelspielers für sie „kein Thema“ sei.
Duranville, der im Januar 2023 für rund 8,5 Millionen Euro vom RSC Anderlecht zu Dortmund wechselte, kam bisher nur selten zum Einsatz und spielt sportlich kaum eine Rolle. Obwohl er aktuell fit ist, machte Trainer Niko Kovac nach dem 2:0-Sieg gegen Hoffenheim deutlich, wie schwierig die Situation für den Spieler ist: „Wir sind beim BVB, und dort sind richtig gute Spieler. Das ist er auch, aber die anderen sind besser.“
Bereits zuvor hatte Kovac erklärt, wie eng es für den Youngster im Konkurrenzkampf geworden ist: „Die Jungs, die auf seiner Position spielen, machen es momentan ganz gut“, sagte er und ließ eine kleine Hintertür offen: „Das heißt nicht, dass er keine Chance hat. Aber es ist sicherlich nicht leicht, bei uns in den Kader zu kommen.“
Da Duranville in dieser Saison weder im Bundesliga-Kader noch regelmäßig bei den Profis zum Einsatz kommt und zuletzt sogar für die zweite Mannschaft spielte, haben sich Klub und Spieler grundsätzlich auf eine Winter-Leihe verständigt. Eine weitere Option innerhalb der Liga könnte Werder Bremen sein. Berichten zufolge beschäftigt sich der Nordklub mit dem Offensivspieler, wobei unklar bleibt, wie konkret das Interesse ist.
Zudem wäre eine Leihe nach aktuellem Stand schwierig, da Bremen bereits sechs Leihspieler im Kader hat. Auch ein temporäres Comeback beim Ex-Klub Anderlecht gilt weiterhin als möglich. Klar ist: Für Duranville muss eine Lösung gefunden werden, die ihm die Spielpraxis ermöglicht, die er in Dortmund bislang nicht erhalten hat.