BVB tritt im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt an
Der Bundesligist Borussia Dortmund (BVB) tritt im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt an. Kurzfristig muss Trainer Niko Kovač auf einen Abwehrstar verzichten. Die offizielle Aufstellung wurde am 28. Oktober um 17:32 Uhr veröffentlicht, und sie bringt einige Überraschungen mit sich.
Für den verletzten Ramy Bensebaini, der an Rückenproblemen leidet, beginnt Aaron Anselmino in der Abwehr, während Niklas Süle auf der Bank bleibt. Serhou Guirassy, der zuletzt torlos blieb, erhält eine Pause, und Fábio Silva wird nicht als Ersatz aufgestellt. Stattdessen setzt Kovač auf eine offensive Dreierreihe mit Karim Adeyemi, Maximilian Beier und Julian Brandt. Auch Carney Chukwuemeka muss auf die Bank weichen. Im zentralen Mittelfeld kommen Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer für Pascal Groß und Felix Nmecha in die Startelf.
Die Aufstellung lautet: Kobel – Anselmino, Anton, Schlotterbeck – Ryerson, Sabitzer, Bellingham, Svensson – Brandt – Adeyemi, Beier.
In einem Update vom 28. Oktober um 13:02 Uhr wurde darauf hingewiesen, dass die Fans in fünf Stunden erfahren werden, wie Kovač seine Mannschaft aufstellt. Viel Aufmerksamkeit liegt auf Guirassy, der seit einiger Zeit nicht mehr getroffen hat. Sollte er gegen die Eintracht pausieren, könnte Neuzugang Fábio Silva seine Chance von Beginn an erhalten, auch wenn der Portugiese bisher als Joker überzeugt hat.
Das DFB-Pokalspiel findet am Dienstagabend um 18:30 Uhr in Frankfurt statt. Beide Teams hätten sich für die zweite Hauptrunde sicherlich leichtere Gegner gewünscht. Das Aufeinandertreffen der Champions-League-Teilnehmer könnte einen Mitfavoriten auf den Pokalsieg frühzeitig ausscheiden lassen. Kovač sieht im Heimspiel der SGE einen "kleinen Vorteil" für Frankfurt, betont jedoch, dass dies nicht bedeutet, dass seine Mannschaft keine Chance hat.
„Wenn man ins Finale möchte, muss man egal wen und wo die Gegner besiegen“, erklärte Kovač in einer Pressekonferenz am Montag. Seine Mannschaft hat die erste Saisonniederlage gegen Bayern München gut verarbeitet und Siege gegen Kopenhagen und Köln folgen lassen. Frankfurt hingegen reagierte auf die Niederlage gegen Liverpool mit einem 2:0-Sieg gegen St. Pauli.
Nach dem dramatischen Sieg über Köln hat der BVB keine Verletzten zu beklagen. Kovač kündigte an, dass es keine großen Veränderungen in der Aufstellung geben wird, was sich eher auf den Kader als auf die Startelf bezieht. Eine gewisse Rotation ist in den vielen englischen Wochen notwendig.
Serhou Guirassy hat seit Mitte September nur ein Tor erzielt, und Kovač hält sich alle Optionen offen, auch eine schöpferische Pause für den Spieler in Betracht zu ziehen. Sommer-Neuzugang Fábio Silva stünde als Ersatz bereit, wird aber derzeit hauptsächlich als Einwechselspieler eingesetzt, da ihm die Ausdauer für 90 Minuten fehlt.
Wechsel im zentralen Mittelfeld sind wahrscheinlich, da Marcel Sabitzer zuletzt zweimal eingewechselt wurde. Pascal Groß hat sich nicht aufdrängt, während Felix Nmecha eine Pause erhalten könnte. Neben Sabitzer steht auch Jobe Bellingham bereit, der im Sommer in Frankfurt hoch im Kurs stand.
Die Besetzung der rechten Seite zwischen Yan Couto und Julian Ryerson ist ebenfalls offen, ebenso wie die Frage, wie Kovač die Offensive aufstellen wird. Muss Karim Adeyemi nach seinem Wutausbruch am Wochenende auf die Bank? Darf Siegtorschütze Maximilian Beier beginnen? Und bleibt Julian Brandt der Edeljoker?
Kovač lässt sich nicht in die Karten schauen, verriet jedoch mit einem Lächeln auf Nachfrage, dass es keinen Torhüterwechsel geben wird und Alexander Meyer nicht zum Einsatz kommt, da er „kein Freund davon“ ist, im Pokal die Nummer zwei spielen zu lassen.