Cole Campbell scheitert im Viertelfinale der U20-WM und kehrt zum BVB zurück

Cole Campbell scheitert im Viertelfinale der U20-WM und kehrt zum BVB zurück

Cole Campbell hat mit der U20-Nationalmannschaft der USA das Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Chile nicht überstanden und kehrt nun zu Borussia Dortmund zurück.

Der 19-jährige Außenstürmer hatte sich vor dem Turnier hohe Ziele gesetzt und gehofft, den Titel zu gewinnen. In der Vorrunde zeigten die US-Boys zunächst eine starke Leistung, indem sie Neukaledonien mit 9:1 besiegten, wobei Campbell den Schlusspunkt setzte. Auch gegen Frankreich feierten sie einen überzeugenden 3:0-Sieg. Die 1:2-Niederlage gegen Südafrika am letzten Spieltag hatte keinen Einfluss auf den Gruppensieg der USA, die als Tabellenführer in die K.-o.-Runde einzogen.

Im Achtelfinale trafen Campbell und seine Mitspieler auf Italien, wo sie mit einer starken Vorstellung 3:0 gewannen. Im Viertelfinale gegen Marokko glich Campbell in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Elfmeter aus, doch nach der Pause erzielte nur Marokko zwei weitere Tore. Die US-Auswahl schied mit einer 1:3-Niederlage aus und verpasste damit den Traum vom ersten Halbfinaleinzug einer U20-Mannschaft der USA.

Ob seine durchwachsenen Leistungen im Turnier seine Chancen beim BVB erhöhen, bleibt abzuwarten. Campbell hatte in vielen Zweikämpfen das Nachsehen und machte häufig Ballverluste. Bisher hat er sieben Einsätze für die Profimannschaft von Borussia Dortmund absolviert, wobei er in der laufenden Saison unter Trainer Niko Kovač bei einem 2:0-Auswärtssieg gegen den 1. FC Heidenheim eine Viertelstunde Spielzeit erhielt. Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft bis 2028.

„Das ist eine wichtige Saison für mich. Ich möchte den Durchbruch bei den Profis schaffen. Dafür muss ich hart arbeiten und dann werden wir sehen, was möglich ist. Ich hoffe, ich bekomme bald meine Chance“, betonte Campbell in einem Gespräch mit den Ruhr Nachrichten im Jahr 2024. Sein Traum sei es, „im Kader für die Weltmeisterschaft 2026 in meinem Heimatland zu stehen“. Doch wenn er weiterhin so selten zum Einsatz kommt, könnte es schwierig werden, an diesem Ziel festzuhalten. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld)

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