Cole Campbell vor Wechsel zu Hoffenheim
Der Abschied von Cole Campbell aus Dortmund rückt näher. Der Spieler hat beim BVB keine Zukunft mehr und steht kurz vor einem festen Millionen-Transfer zu Hoffenheim.
In Dortmund bahnt sich auf dem Transfermarkt eine Überraschung an. Während Borussia Dortmund einen umfassenden Kaderumbau vollzieht, rückt ein bisher glückloser Leihspieler in den Fokus eines Bundesliga-Konkurrenten. Laut dem Fachmagazin „kicker“ erwägt die TSG Hoffenheim ernsthaft, das Dortmunder Offensivtalent Cole Campbell fest zu verpflichten.
Obwohl der 20-jährige Außenstürmer während seiner halbjährigen Leihe in Hoffenheim sportlich kaum zur Geltung kam, scheinen die Verantwortlichen des Vereins fest von seinem Potenzial überzeugt zu sein. Campbell, ein US-amerikanischer Juniorennationalspieler, war im Januar nach Hoffenheim verliehen worden, nachdem er vor vier Jahren von Island nach Deutschland geholt wurde.
Die Bilanz seiner bisherigen Zeit in Hoffenheim ist jedoch ernüchternd: Er absolvierte lediglich 74 Minuten in der Bundesliga und hatte zwei kurze Einsätze für die zweite Mannschaft, ohne dabei einen einzigen Torbeitrag zu leisten. Dennoch möchten die TSG-Verantwortlichen Campbell unbedingt an den Verein binden.
Ein zentraler Punkt in den bevorstehenden Verhandlungen ist das finanzielle Thema. Hoffenheim hat zwar eine vertraglich festgelegte Kaufoption für Campbell, diese beläuft sich jedoch, inklusive möglicher Bonuszahlungen, auf stolze sieben Millionen Euro. Für die TSG-Bosse ist dieser Preis für einen Spieler, der bisher nur Ergänzungsspieler war, zu hoch.
Das klare Ziel der Kraichgauer ist es, die geforderte Ablösesumme in den kommenden Gesprächen deutlich zu senken. Ob Borussia Dortmund bereit ist, auf einen solchen Preisnachlass einzugehen, bleibt jedoch ungewiss. Ein erfolgreicher Verkauf des US-Amerikaners würde für den BVB eine willkommene finanzielle Entlastung darstellen.
Obwohl Campbell beim BVB noch einen gültigen Vertrag bis zum Sommer 2028 hat, hat er im Ruhrgebiet keine sportliche Perspektive mehr. Vor seiner Leihe kam er lediglich auf sieben kurze Pflichtspieleinsätze bei den Profis.
Sollte Hoffenheim ernst machen und eine Einigung über die Ablösesumme erzielen, könnte Dortmund ein großes Missverständnis gewinnbringend von der Gehaltsliste streichen und gleichzeitig neuen Spielraum für eigene Top-Transfers schaffen. Die Gespräche könnten somit für beide Seiten positiv verlaufen.