David Raum: Neuer Kapitän von RB Leipzig mit emotionaler Verantwortung
David Raum ist für seine leidenschaftlichen Emotionen bekannt. Nach seiner Ernennung zum neuen Kapitän von RB Leipzig hat er sich daher häufig mit einem bestimmten Spruch auseinandergesetzt.
Leipzig – Nach vier Jahren bei RB Leipzig hat sich der Linksverteidiger David Raum das Kapitänsamt erarbeitet. Der 27-Jährige trat überrascht und überglücklich aus dem Trainerbüro, wo ihm vor allem ein Spruch oft zu hören war.
In einem Interview mit den vereinseigenen Medien wurde der DFB-Profi gefragt, ob er froh sei, nun offiziell mit dem Schiedsrichter kommunizieren zu dürfen. Raum schmunzelte und antwortete: „Das war tatsächlich einer der ersten Sprüche, die mir jeder gesagt hat. Alle meinten: ‚Jetzt darfst du wirklich mit dem Schiedsrichter reden.‘ Ich habe mir vorgenommen, das auch im ersten Spiel umzusetzen, indem ich mit den Schiedsrichtern auf einer anderen Ebene kommuniziere, weil es wichtig ist, im Namen der Mannschaft zu sprechen. Das muss auf die richtige Art geschehen, damit es ankommt und ich helfen kann.“
Der Abwehrspieler fügte hinzu: „Deshalb versuche ich, auch in der Kommunikation mit dem Schiedsrichter, selbst wenn ich emotional geladen bin, eine klare Linie zu haben, um der Mannschaft zu helfen. Trotzdem wird der emotionale Raum nicht hinten angestellt.“
Spielerisch hat David Raum ebenfalls eine leicht veränderte Rolle zugewiesen bekommen. „Durch den neuen Trainer, den neuen Spielstil und eine etwas andere Formation befinde ich mich in anderen Räumen und Positionen. Ich glaube, man muss sich insgesamt immer ein wenig anpassen“, erklärte er.
Trainer Ole Werner setzt seit seinem Amtsantritt auf ein 4-3-3 oder 4-2-3-1 mit Fokus auf hohem Gegenpressing und effektiv ausgespielten Umschaltmomenten. Im kommenden Spiel gegen den FC Bayern München am Freitagabend wird es besonders auf diese Umschaltmomente ankommen – und darauf, dass David Raum als Mentalitätsmonster und neuer Kapitän seine Mannschaft unermüdlich antreibt.