Der Hype um Lennart Karl: Thomas Müller äußert sich

Der Hype um Lennart Karl: Thomas Müller äußert sich

Ist der Hype um Lennart Karl gerechtfertigt? Diese Frage wird derzeit in der Fußballwelt diskutiert, während Thomas Müller und die Bayern-Bosse nur schmunzeln können.

München – Thomas Müller hat in Kanada eine neue sportliche Heimat gefunden, doch sein Herz schlägt nach wie vor für den FC Bayern. Die Vereinsikone war daher auch beim letzten Heimspiel des Jahres in der Allianz-Arena anwesend. Trotz des enttäuschenden 2:2 gegen den Tabellenletzten Mainz wirkte Müller entspannt und gelassen.

Besonders in der ersten Halbzeit, als Bayern mit 1:0 führte, lachte Müller ausgelassen mit den Bayern-Officials Max Eberl und Jan-Christian Dreesen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte der ehemalige Bayern-Star: „Wir hatten auf der Tribüne gerade über Lenny und den ominösen Hype gesprochen. In dem Moment schießt er dann das Tor. Da habe ich nur gesagt, okay, jetzt hat sich die Frage schon wieder erledigt.“

Die Rede ist von Bayern-Juwel Lennart Karl, der in dieser Saison seinen Durchbruch im Verein feierte. Während einige Fans und Experten bereits eine Nominierung für die Nationalmannschaft fordern, gibt es auch Stimmen, die eine vorsichtige Herangehensweise bevorzugen. Müller hingegen hat nur lobende Worte für den jungen Spieler übrig.

„Er hat einen sehr guten Abschluss, und das ist eine hervorragende Voraussetzung. Wenn du beim FC Bayern in der Offensive spielst und laufstark sowie beweglich bist, kommst du immer wieder in die Abschlussposition“, schwärmt die Bayern-Ikone, die in der Vergangenheit häufig mit Karl auf dem Trainingsplatz stand.

Würde Müller nicht in der MLS spielen, könnte er Karl wahrscheinlich öfter im Stadion bewundern. Doch Müller verfolgt größere Ziele: „Ich wollte zum Beispiel nicht nach Florenz gehen, obwohl die Stadt wunderschön ist und nicht weit von München entfernt. Titel zu gewinnen, ist nach wie vor mein großer Antrieb.“

„Ich spiele nicht irgendwo um die goldene Ananas, wo alle von mir erwarten, dass ich das Ding alleine reiße, nur weil ich einen großen Namen habe.“ In dieser Saison hätte es fast mit dem nächsten Karriere-Titel geklappt, doch Lionel Messi und Inter Miami waren eine Nummer zu groß. Lennart Karl hingegen beginnt gerade erst, seine ersten Titel zu gewinnen.

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