Deutschland startet stark in die WM 2026 mit Rekord-Trikotverkäufen
Deutschland hat einen beeindruckenden Start in die WM 2026 hingelegt, was zu einem enormen Ansturm auf die Trikots der DFB-Elf geführt hat. Besonders gefragt sind die Trikots von drei Spielern, die in den ersten beiden Spielen gegen Curacao und die Elfenbeinküste Tore erzielt haben: Deniz Undav, Kai Havertz und Felix Nmecha.
Die hohe Nachfrage führte sogar zu einem vorübergehenden Engpass bei Adidas, dem Hersteller der Trikots. Insbesondere die Trikots von Undav und Havertz waren so beliebt, dass der Buchstabe „V“ vorübergehend ausverkauft war. Adidas hat mittlerweile nachgelegt, doch der allgemeine Ansturm auf die DFB-Trikots bleibt enorm. „Das ist so weit weg von allem, was vorher war“, erklärte Björn Gulden, CEO von Adidas, bei einem Pressetermin in Brooklyn.
Während sich im internen Ranking der DFB die beliebtesten Trikots verändert haben, zeigen die Fans der Nationalmannschaft eine klare Präferenz für das Heimtrikot. „Wie immer“ ist das Heimjersey auch beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko der Favorit, so Gulden.
Im internationalen Vergleich steht das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann ebenfalls gut da. Nur Argentinien, mit dem WM-Rekordtorschützen Lionel Messi, und Gastgeber Mexiko haben bislang mehr Trikots verkauft. Es scheint, dass die sportliche Leistung der Teams von den Fans honoriert wird: Alle drei genannten Mannschaften haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen und sich damit bereits vor dem letzten Gruppenspieltag für das Sechzehntelfinale qualifiziert.
Für Deutschland steht am kommenden Montag, dem 29. Juni um 22:30 Uhr deutscher Zeit, in Boston das erste Spiel der K.-o.-Runde an. Der Gegner wird jedoch erst am Abend zuvor festgelegt, da der neue Turniermodus vorsieht, dass auch die besten acht Gruppendritten weiterkommen.