Deutschland strebt Gruppensieg gegen Nordirland an
Deutschland will in Nordirland den nächsten Schritt in Richtung Gruppensieg gehen. Die mögliche Aufstellung des Teams bleibt jedoch ein Thema der Diskussion.
Belfast – Bei der Pressekonferenz vor dem Duell am Montagabend (20:45 Uhr) in Nordirland war die Stimmung bei Bundestrainer Julian Nagelsmann und Nico Schlotterbeck positiv. Die Gastgeber sind jedoch bekannt für ihre Heimstärke und haben in ihrem Stadion, dem Windsor Park, seit sieben Spielen nicht verloren. Diese Bilanz ist beeindruckend!
Nagelsmann stellte eine klare Forderung an seine Spieler: „Wir müssen schnell aus dem Druck herauskommen und mit einfachen Mitteln torgefährlich werden. Meine Mannschaft darf nicht in Schönheit sterben.“ Es bleibt abzuwarten, ob der Bundestrainer seine Startelf unverändert lassen wird. „Auf einer Position sind wir noch nicht ganz sicher. Wir müssen noch überlegen“, so Nagelsmann.
Wo könnte er Änderungen vornehmen? Die Viererkette mit Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Schlotterbeck und David Raum hat vor Torhüter Oliver Baumann gut funktioniert. In der Offensive sollten Karim Adeyemi, Serge Gnabry, Florian Wirtz und Nick Woltemade gesetzt sein. Somit bleibt nur das defensive Mittelfeld als potenzieller Änderungsbereich.
Wird Nagelsmann diesmal Angelo Stiller einbauen? Und wenn ja – für wen? Aleksandar Pavlović erhielt großes Lob nach seinem Auftritt gegen Luxemburg (4:0), wo er als ordnende Hand und mit einem guten Passspiel überzeugte. Leon Goretzka bringt hingegen die körperliche Komponente ins Spiel, die bei der Jagd nach den zweiten, dritten und vierten Bällen von Vorteil sein könnte.
Die mögliche Aufstellung könnte folgendermaßen aussehen: Baumann – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Raum – Goretzka, Pavlović – Adeyemi, Gnabry, Wirtz – Woltemade.
Das Grundgerüst für die beiden Länderspiele scheint gefunden. Allerdings war das Duell gegen Luxemburg aufgrund der langen Überzahl nur schwer zu bewerten. In Belfast wird es intensiver zugehen, da das kleine Stadion Platz für 18.500 Zuschauer bietet. Kann das Team die Emotionalität, die in der Slowakei (0:2) noch fehlte, diesmal annehmen? Dies wird ein Schlüssel auf dem Weg zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft in den USA sein.