DFB verhängt Geldstrafen gegen FC Bayern und VfB Stuttgart

DFB verhängt Geldstrafen gegen FC Bayern und VfB Stuttgart

Das DFB-Pokalfinale hat Konsequenzen für den FC Bayern und den VfB Stuttgart. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat beiden Vereinen nun hohe Geldstrafen auferlegt.

Berlin – Der Pokalsieg des FC Bayern liegt mittlerweile einige Wochen zurück. Mit einem 3:0-Sieg über den VfB Stuttgart sicherten sich die Münchner nach langer Wartezeit wieder das Double. Ein denkwürdiger Moment für die Fans des deutschen Rekordmeisters, die jedoch nicht nur positiv in Erscheinung traten. Der Einsatz von Pyrotechnik war erheblich, und nun hat der DFB die Rechnung präsentiert.

Sowohl die Anhänger des FC Bayern als auch die mitgereisten Stuttgarter zündeten zahlreiche pyrotechnische Gegenstände. Infolgedessen hat der DFB nun beide Vereine sanktioniert. Das DFB-Sportgericht entschied im Einzelrichterverfahren aufgrund des unsportlichen Verhaltens der Fans. Beide Klubs müssen jeweils 260.000 Euro Strafe zahlen.

Aus der offiziellen Mitteilung des DFB geht hervor, dass die Vereine bis zu 86.700 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden dürfen. Allerdings müssen Bayern und Stuttgart bis zum 31. Dezember dieses Jahres nachweisen, dass sie diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt haben. Die gleichmäßige Bestrafung von FCB und VfB ist kein Zufall.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden von beiden Fanlagern bis zu 300 pyrotechnische Gegenstände gezündet, was zu dichten Rauchschwaden im Berliner Olympiastadion führte. In der 55. Minute musste das Spiel sogar für drei Minuten unterbrochen werden. Bereits in der Saison 2025/26 hatten die Fans des FC Bayern negativ auf sich aufmerksam gemacht.

Im Dezember sorgten schwere Pyro-Eskapaden beim Champions-League-Heimspiel gegen Sporting Lissabon dafür, dass die Zuschauer kurz darauf mit einer empfindlichen UEFA-Strafe rechnen mussten. Die Südkurve wurde für ein wichtiges Spiel in der Königsklasse komplett gesperrt. Nun müssen die Roten lediglich einen hohen Betrag überweisen, der jedoch nicht allzu schmerzhaft sein dürfte.

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