Die Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern
Die Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern bleibt spannend, da zahlreiche Topklubs Interesse an dem Innenverteidiger zeigen. Allerdings scheint einer der Interessenten, Real Madrid, aus dem Rennen auszusteigen.
Der Vertrag des 26-jährigen französischen Abwehrspielers läuft im Sommer 2026 aus, und ab Januar könnte er theoretisch einen Vorvertrag mit einem neuen Klub unterschreiben. Laut dem spanischen Portal Defensa Central hat Real Madrid jedoch sein Interesse an Upamecano vorerst zurückgestellt.
Dem Bericht zufolge halten die Madrilenen einen Transfer für „sehr unwahrscheinlich und nicht durchführbar“. Real Madrid geht davon aus, dass Upamecano lieber in München bleiben möchte. Zudem wird vermutet, dass sein Umfeld die Wechselgerüchte nutzt, um bei den Vertragsverhandlungen mit Bayern eine bessere Gehaltsposition zu erzielen.
In München laufen die Gespräche zwischen Sportvorstand Max Eberl, den Verantwortlichen des FC Bayern und Upamecanos Management bereits seit Wochen. Laut Informationen von BILD haben sich beide Seiten in Bezug auf das Grundgehalt bereits angenähert. Ein Problem bleibt jedoch die Signing Fee.
Upamecano soll dem Vernehmen nach eine hohe Einmalzahlung für seine Vertragsunterschrift fordern, ähnlich wie es zuletzt Alphonso Davies bei seiner Vertragsverlängerung erhielt. Die Bayern zeigen sich bisher zurückhaltend, möchten den Verteidiger jedoch auf keinen Fall ablösefrei ziehen lassen.
Während Real Madrid und offenbar auch Inter Mailand ihre Bemühungen um Upamecano reduzieren, zeigt ein neuer Klub Interesse: Aston Villa soll laut englischen Informationen konkret an einem Vorvertrag interessiert sein. Trainer Unai Emery sucht für die kommende Saison einen internationalen Abwehrchef und hat bereits Kontakt mit dem Spielerlager aufgenommen.
Dennoch stehen die Chancen für einen Verbleib in München gut. Upamecano fühlt sich beim FC Bayern wohl, genießt das Vertrauen von Trainer Vincent Kompany und zählt zu den Stammspielern. Ein Abschied ist möglich, aber keineswegs zwingend. Aktuell scheinen die Bayern im Poker um Upamecano die besseren Karten in der Hand zu haben.