Die Zukunft von Jovan Milosevic bei Werder Bremen und VfB Stuttgart ist ungewiss

Die Zukunft von Jovan Milosevic bei Werder Bremen und VfB Stuttgart ist ungewiss

Jovan Milosevic, der derzeit von VfB Stuttgart an Werder Bremen ausgeliehen ist, kann während seiner Zeit in Bremen nicht vollends überzeugen, was Auswirkungen auf seine kurzfristige Zukunft beim VfB Stuttgart hat.

In Bremen kämpft der 20-Jährige gemeinsam mit seinen Mitspielern um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Am vergangenen Wochenende gelang es Milosevic und Werder Bremen, durch ein Unentschieden gegen seinen Stammverein einen weiteren kleinen Schritt in diese Richtung zu machen. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nun sechs Punkte vor den letzten drei Spielen.

Obwohl Milosevic in der 65. Minute ausgewechselt wurde und einige gute Aktionen zeigte, konnte er insgesamt nicht überzeugen. Laut Informationen von Absolut Stuttgart ist man beim VfB Stuttgart von seinen Leistungen wenig begeistert. Sein Vertrag in Stuttgart läuft bis 2029, jedoch wären die Verantwortlichen bereit, ihn für eine Ablösesumme von etwa acht Millionen Euro vorzeitig abzugeben.

Nach einem vielversprechenden Leihjahr bei Partizan Belgrad, in dem er 19 Tore und 5 Vorlagen erzielte, stagniert der junge Stürmer in Bremen. Werder Bremen hat für die Rückrunde eine angebliche Leihgebühr von 650.000 Euro gezahlt. In zwölf Bundesliga-Spielen erzielte er lediglich drei Tore und bereitete ein weiteres vor, zudem hinderte ihn eine Rückenverletzung im März an weiteren Einsätzen.

Ursprünglich wurde Milosevic ohne Kaufoption ausgeliehen, da der VfB Stuttgart bei entsprechender Entwicklung eine höhere Ablösesumme erhoffte. Zu diesem Zeitpunkt wollte der Verein keine solche Klausel im Leihvertrag verankern. Laut Berichten von Bild könnte sich dies nun ändern, da es fraglich ist, ob Milosevic zeitnah eine größere Rolle im Team von Trainer Sebastian Hoeneß übernehmen kann.

Die Zukunft des Stuttgarter Leihspielers ist somit ungewiss. Es gibt Überlegungen, die Leihe zu verlängern, insbesondere wenn eine Kaufoption in den Deal integriert werden könnte. Konkrete Gespräche zwischen den drei Parteien haben bisher jedoch nicht stattgefunden. Dennoch haben sich die Verantwortlichen von Stuttgart und Bremen am Rande des letzten Bundesligaspieltags über Milosevic ausgetauscht. Grundsätzlich fühlt sich Milosevic in Bremen wohl. VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bleibt gelassen: „Da müssen wir erstmal abwarten. Da spielen auch finanzielle Themen eine Rolle. Wie sehr kann man Wettkampfpraxis garantieren, in welchem Konstrukt entwickelt er sich am besten weiter? Ob dann Bremen der richtige Verein ist, werden wir sehen.“

Auch Werder-Coach Daniel Thioune zeigt sich offen für die Möglichkeit, Milosevic über den Sommer hinaus im Team zu behalten. „Sollte er in Zukunft Bestandteil des Teams sein, gibt es bei ihm noch viel Potenzial, das man entwickeln und freilegen kann“, lässt sich der 51-Jährige jedoch nicht in die Karten schauen. Die Zukunft von Milosevic bleibt somit ungewiss – oder wie es der 20-Jährige selbst formuliert: „Jetzt weiß ich nichts. Wir werden sehen…“

Topics

Related news