Eintracht Frankfurt im Wettlauf um Cajetan Lenz

Eintracht Frankfurt im Wettlauf um Cajetan Lenz

Eintracht Frankfurt zeigt weiterhin starkes Interesse an Cajetan Lenz, einem Talent aus der 2. Bundesliga. Der 19-jährige Mittelfeldspieler hat nun auch das Interesse eines weiteren Bundesligisten geweckt.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt beobachtet den Zweitliga-Shootingstar Cajetan Lenz vom VfL Bochum bereits seit mehreren Wochen. Der junge Sechser hat sich in dieser Saison in Bochum zu einem unverzichtbaren Stammspieler entwickelt und kann auf 21 Einsätze in der Startelf der 2. Bundesliga zurückblicken (Stand: 12. März). Die SGE beabsichtigt, den deutschen U20-Nationalspieler möglichst schnell zu verpflichten.

Doch im Wettbieten um Lenz sieht sich die Eintracht nun offenbar zusätzlicher Konkurrenz gegenüber. Wie die WAZ berichtet, sind neben Bayer Leverkusen auch die RB Leipzig in das Rennen um das Bochumer Eigengewächs eingestiegen. Dies verwandelt die Verpflichtung in einen echten Dreikampf in der Bundesliga.

Die Ausgangslage für Bochum ist komfortabel: Lenz hat an der Castroper Straße einen langfristigen Vertrag bis 2029, der keine Ausstiegsklausel enthält. Berichten zufolge verlangt der VfL eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro. Für einen Spieler aus der 2. Liga ist das eine beträchtliche Summe, die die starke Verhandlungsposition von Bochum unterstreicht.

Für die SGE wäre Lenz eine zukunftsorientierte Investition. Der gebürtige Bochumer hat sämtliche Nachwuchsteams des VfL durchlaufen und in dieser Saison den endgültigen Durchbruch bei den Profis geschafft. Seine Fähigkeiten als ballsicherer Sechser mit guter Spieleröffnung passen gut ins Profil der Frankfurter.

Allerdings hat Lenz' Aufwärtstrend zuletzt etwas stagnierte: Unter VfL-Trainer Uwe Rösler saß er erstmals auf der Bank. Rösler forderte laut WAZ „mehr Biss“ von seinem Talent. Für Lenz wird das kommende Spiel gegen Hertha BSC die Gelegenheit sein, eine Reaktion zu zeigen – auch im Hinblick auf die zahlreichen Interessenten aus der Bundesliga.

Es steht fest: Die Eintracht sieht sich im Wettbieten starker Konkurrenz gegenüber. Leipzig verfügt über einen großzügigen Transferetat, während Leverkusen mit Champions-League-Fußball lockt. Die SGE setzt hingegen auf ihr gutes Gespür für junge deutsche Talente – und auf den Reiz des Projekts unter Trainer Albert Riera. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Frankfurt im Dreikampf die Oberhand behalten kann.

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