Eintracht Frankfurt: Kaua Santos vor Comeback?

Eintracht Frankfurt: Kaua Santos vor Comeback?

Ursprünglich waren keine weiteren Einsätze von Torhüter Kaua Santos in dieser Saison geplant. Doch Eintracht-Trainer Albert Riera hat andere Pläne.

Frankfurt – Bei der Trainingseinheit am Mittwochvormittag war Kaua Santos in ausgezeichneter Stimmung. Der Torhüter von Eintracht Frankfurt durfte wieder aktiv am Mannschaftstraining teilnehmen. Trainer Albert Riera ist ein großer Befürworter des Brasilianers und würde ihn laut Informationen von Absolut Eintracht gerne sofort wieder ins Tor stellen.

Allerdings ist Santos körperlich noch nicht bereit. Der talentierte Schlussmann hat sich zwar schnell von seiner Knieverletzung, die er im Duell gegen den SC Freiburg (2:0) erlitten hat, erholt und sein Trainingspensum kontinuierlich gesteigert. Nach wochenlanger Pause ist er jedoch noch nicht in Topform. Der Plan war, ihn auf die im Juli beginnende Vorbereitung vorzubereiten und ein übereiltes Comeback zu vermeiden.

Die Personalsituation im Eintracht-Tor hat sich jedoch in den letzten Tagen verschärft. Der erfahrene und im Team beliebte Jens Grahl hat sich vor etwa zehn Tagen am Oberschenkel verletzt. Auch Michael Zetterer musste in dieser Woche kürzer treten, wird aber voraussichtlich am Samstag (15:30 Uhr) gegen den Hamburger SV spielen können.

Angesichts der aktuellen Personalsituation hat Riera dennoch Bedenken. Nachwuchstorhüter Amil Siljevic benötigt noch Zeit, und es wäre riskant, ihn in dieser entscheidenden Phase der Saison ins kalte Wasser zu werfen. Wie Absolut Eintracht erfahren hat, plant Riera daher, Santos als Notfalloption auf die Bank zu setzen, um allen Beteiligten Sicherheit zu geben.

Normalerweise ist Santos die Nummer eins bei den Hessen, doch jetzt wird er in einer anderen Rolle benötigt. Santos ist bereit zu helfen und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Die Verantwortlichen des Klubs sind fest von seinem großen Potenzial überzeugt und sehen in ihm die Zukunft von Eintracht Frankfurt. Dennoch wäre es zu früh, ihn wieder ins Tor zu stellen.

Er hat ein sehr herausforderndes Jahr hinter sich, das von einer schweren Kreuzbandverletzung im Europa-League-Duell gegen die Tottenham Hotspur, einer viel zu schnellen Rückkehr als Nummer eins und einem Rückschlag nach seinem Comeback geprägt war. Daher galt es als ausgemacht, dass Santos erst in der kommenden Saison zurückkehrt.

Der sportliche Druck in Frankfurt ist jedoch enorm. Es gilt, den siebten Platz gegen den SC Freiburg zu verteidigen und damit die Chance auf internationales Geschäft zu wahren. Dies sollte jedoch nicht auf Kosten eines Spielers gehen, der zunächst wieder Fitness und Selbstvertrauen aufbauen muss. Die Situation im Eintracht-Tor bleibt bis zum letzten Tag spannend.

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