Eintracht Frankfurt lehnt lukratives Angebot für Jean-Matteo Bahoya ab
Eintracht Frankfurt erhielt ein lukratives Angebot für das vielversprechende Talent Jean-Matteo Bahoya, das jedoch von Sportvorstand Markus Krösche abgelehnt wurde.
Frankfurt – Der Saisonstart von Eintracht Frankfurt wurde maßgeblich von Jean-Matteo Bahoya geprägt. Der 20-jährige Flügelspieler erzielte in den ersten drei Pflichtspielen gegen Engers (5:0), Werder Bremen (4:1) und Hoffenheim (3:1) insgesamt drei Tore und gab eine Vorlage. Diese herausragenden Statistiken unterstreichen sein Potenzial.
Seine Fähigkeiten im Torabschluss, seine Schnelligkeit, Intelligenz und Lernbereitschaft machen ihn zu einem außergewöhnlichen Spieler. Dies hat kürzlich ein unbekanntes Team aus Saudi-Arabien auf den Plan gerufen, das Eintracht Frankfurt laut exklusiven Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, ein Angebot in Höhe von 70 Millionen Euro unterbreitete.
Markus Krösche lehnte jedoch ab. Zum einen ist dieser Schritt für Bahoya sportlich derzeit nicht der richtige, und zum anderen sieht er in dem Franzosen enormes Potenzial. Krösche ist überzeugt, dass Bahoya in der Lage ist, sich zu einem Spieler zu entwickeln, der in naher Zukunft eine Ablösesumme von über 80 Millionen Euro für die Eintracht einbringen könnte.
Bahoya selbst fühlt sich in Frankfurt sehr wohl. Er betont: „Ich habe mich gut entwickelt und kann hier bei der Eintracht meinen Fußball zeigen. Durch das Trainerteam, das wir haben, kann ich mich weiter verbessern.“ Dies äußerte er nach dem Sieg gegen Werder Bremen.
Mit einem geschätzten Marktwert von 17 Millionen Euro, laut Transfermarkt.de, ist Bahoya wohl erst am Anfang seiner Entwicklung. Auch im Kraichgau waren Scouts aus England und Deutschland, darunter Vertreter des FC Bayern München, anwesend, um die Talente der Eintracht zu beobachten.
Vorstandssprecher Axel Hellmann erklärte bei Sky90: „Neben der Stadt ist auch der Flughafen ein Standortvorteil. Bei jedem Heimspiel sind 20 bis 30 Scouts vor Ort, die sich die Spiele anschauen.“ Diese Scouts entdecken immer wieder spannende Talente wie Bahoya sowie Can Uzun, Hugo Larsson, Nnamdi Collins und Nathaniel Brown.
Mit der Ablehnung dieses Mega-Angebots setzt Krösche auch ein Zeichen. Bahoya hat sich (noch) nicht schneller entwickelt als der Verein, und es gibt noch weitere Schritte, die er gehen kann, bevor er möglicherweise in eine deutlich attraktivere Liga wechselt. Premier-League-Vereine hatten bereits Interesse an ihm, als er noch in der zweiten Liga bei Angers SCO spielte.
Der Weg von Frankfurt zu den Top-Klubs wird immer kürzer. Die Eintracht spielt regelmäßig international und hat sich erstmals über die Bundesliga für die Champions League qualifiziert. Wenn es den „jungen Wilden“ gelingt, auch in der Königsklasse Akzente zu setzen, wird dies in Manchester, München, Paris und Madrid aufmerksam registriert werden.