Eintracht Frankfurt plant festen Transfer von Arnaud Kalimuendo

Eintracht Frankfurt plant festen Transfer von Arnaud Kalimuendo

Im Winter verstärkte sich Eintracht Frankfurt mit Arnaud Kalimuendo. Nach nur zehn Spielen zeigt die SGE bereits, wie es nach dem Ende der Leihe weitergehen soll.

Frankfurt – Im Winter reagierte Eintracht Frankfurt auf mehrere Verletzungen und tätigte einige Transfers. Neben dem jungen Younes Ebnoutalib sicherte sich die SGE auch Arnaud Kalimuendo auf Leihbasis von Nottingham Forest. Während Ebnoutalib nach einem Innenbandriss im Knie bereits im zweiten Einsatz länger ausfiel, entwickelte sich die Leihgabe aus der Premier League schnell zu einem Schlüsselspieler in der Offensive der Eintracht.

In zehn Spielen konnte der 24-Jährige mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen und erzielte dabei drei Tore sowie einen Assist. Auch nach der Rückkehr des regulären Torjägers Jonathan Burkardt bleibt der Franzose ein fester Bestandteil der Mannschaft von Trainer Albert Riera und stand in den letzten beiden Bundesligaspielen in der Startelf.

Nach Informationen von Absolut Eintracht sind die Südhessen mit den bisherigen Leistungen von Kalimuendo sehr zufrieden. Daher haben sie bereits mit der Planung für die Zukunft des 24-Jährigen begonnen. Laut Sport Bild beabsichtigt die Eintracht, Kalimuendo im Sommer fest von Nottingham Forest zu verpflichten.

Die SGE verhandelte im Winter über eine Kaufoption in Höhe von 27 Millionen Euro. Sollte Eintracht Frankfurt diese im Sommer ziehen, würde Kalimuendo zum teuersten Transfer in der Vereinsgeschichte aufsteigen, zuvor hielt Elye Wahi mit 26 Millionen Euro diesen Titel. Der Transfer im Januar 2025 brachte der Eintracht jedoch keinen Erfolg. Insgesamt zahlte die SGE 31,50 Millionen Euro an PSG für Hugo Ekitiké, wobei eine Weiterverkaufsbeteiligung entscheidend war.

Was die Finanzierung des Transfers von Kalimuendo angeht, hat die Eintracht unter Sportvorstand Markus Krösche, dessen möglicher Abschied aus Frankfurt für Aufsehen sorgt, bereits einen Plan. In den Medien kursieren Gerüchte über einen Verkauf des DFB-Verteidigers Nnamdi Collins. Die geforderten 30–40 Millionen Euro für den 22-Jährigen könnten auf jeden Fall die Kaufoption für Kalimuendo abdecken.

Wie sich Eintracht Frankfurt letztendlich in der Angelegenheit Collins entscheidet und ob Kalimuendo fest verpflichtet wird, bleibt abzuwarten. Zunächst liegt der Fokus auf dem kommenden Bundesligaspieltag, in dem die Eintracht gegen Heidenheim weitere Punkte im Kampf um die europäischen Plätze sammeln möchte. Dabei wird die Eintracht auch wieder auf die Qualitäten von Kalimuendo setzen.

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