Eintracht Frankfurt setzt auf Kontinuität mit Axel Hellmann
Eintracht Frankfurt befindet sich nach einer enttäuschenden Saison in der Umstrukturierung. An der Position von Axel Hellmann setzt die SGE jedoch auf Kontinuität.
Frankfurt – Aus sportlicher Sicht war die Saison 2025/26 für Eintracht Frankfurt alles andere als erfolgreich. Das Team verpasste die Qualifikation für internationale Wettbewerbe, und gleich zwei Trainer mussten ihren Posten räumen. Dino Toppmöller wurde im Januar entlassen, und nach dem 34. Spieltag folgte auch sein Nachfolger Albert Riera.
Die Aufräumarbeiten, einschließlich der Trainersuche, sind im Gange – auf die Unterstützung von Axel Hellmann kann sich die SGE jedoch voll und ganz verlassen.
Wie ein Bericht der Bild-Zeitung enthüllt, wird der Vorstandssprecher seinen Vertrag am Main verlängern. Gemeinsam mit Präsident und Aufsichtsratsvorsitzendem Mathias Beck hat er sich auf ein neues Arbeitsverhältnis geeinigt, das bis zum 30. Juni 2031 läuft. Die offizielle Unterzeichnung ist für den 3. Juni geplant, an diesem Tag wird er auch vom Aufsichtsrat ratifiziert. Über eine Vertragsverlängerung von Hellmann wurde bereits länger spekuliert.
Gegenteilige Meinungen zu dieser Entscheidung sind nicht zu erwarten. Interessant ist, dass der Aufsichtsrat auch in Erwägung zieht, Sportvorstand Markus Krösche eine zügige Vertragsverlängerung anzubieten. Hellmann darf sich über eine attraktive finanzielle Regelung freuen; sein neuer Vertrag sieht ein jährliches Gehalt von bis zu zweieinhalb Millionen Euro vor.
Da der Vertrag über fünf Jahre läuft, könnte er insgesamt 12,5 Millionen Euro einbringen. Dies macht Hellmann zu einem der bestverdienenden Funktionäre in der 1. Bundesliga. Den Posten des Vorstandsvorsitzenden wird er jedoch nicht anstreben, da ihm die Rolle des Vorstandssprechers ausreicht. Laut Bild hat Hellmann auch nicht die Ambition, in eine höhere Position aufzusteigen.
Hinter den Kulissen arbeitet die Eintracht weiterhin daran, sich bestmöglich für die kommenden Jahre aufzustellen. Ob Hellmann bei der Trainersuche ein Mitspracherecht hat oder zumindest seine Meinung äußern kann, bleibt abzuwarten. Für Markus Krösche steht in den kommenden Wochen viel Arbeit an, und eine unterstützende Hand könnte in den warmen Sommermonaten sicherlich von Vorteil sein.