Eintracht Frankfurt trennt sich von Junior Dina Ebimbe

Eintracht Frankfurt trennt sich von Junior Dina Ebimbe

Eintracht Frankfurt hat in diesem Sommer den Kader erheblich verkleinert, und das gesamte Umfeld bedauert die Entwicklung eines bestimmten Spielers.

Frankfurt – Talente von Eintracht Frankfurt folgen häufig einem klaren Pfad: Sie starten etwas holprig, steigern sich dann und wechseln schließlich für viel Geld zu einem Topklub. Junior Dina Ebimbe hingegen hat den entgegengesetzten Weg eingeschlagen. Der Franzose kam im Sommer 2022 für über sechs Millionen Euro von Paris Saint-Germain und zeigte schnell sein Potenzial.

In seiner zweiten Saison war Dina Ebimbe zwar inkonsistent, doch an guten Tagen war selbst der FC Bayern München (5:1) nicht in der Lage, ihn zu stoppen. Doch dann begann das dritte Jahr! Bereits im Sommer stand Dina Ebimbe auf der Kippe und hätte beinahe gewechselt, kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück – wurde nach dem spektakulären Sieg in Stuttgart (3:2) im Winter 2024 endgültig aussortiert.

Ein geplanter Abgang im Januar zur AS Monaco scheiterte am Medizincheck. In Frankfurt hatte er noch einen kurzen Einsatz gegen Union Berlin (1:2), danach war der 24-Jährige nicht mehr zu sehen. In diesem Sommer trennten sich die Wege endgültig, und Dina Ebimbe wechselte auf Leihbasis mit Kaufoption zu Stade Brest. Es sollte einfach nicht sein in der Mainmetropole.

Trainer Dino Toppmöller erklärte: „Nach seinem Abgang habe ich ihm eine Nachricht geschrieben, und Junior hat sofort geantwortet. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis.“ Er fügte vielsagend hinzu: „Auch wenn ich Entscheidungen zum Wohle der Gruppe und des Erfolgs treffen musste, tat mir die Entscheidung menschlich weh. Er ist ein guter Junge und ein hervorragender Spieler.“

Dina Ebimbe sei einer der Spieler, die immer auf dem Platz stehen wollen: „Diese Einsatzzeiten konnten wir ihm nicht bieten. Die Entwicklung von Ansgar Knauff war so gut, dass er deutlich vor ihm stand.“ Toppmöller stärkte Knauff und Jean-Matteo Bahoya im Endspurt den Rücken: „Die Jungs haben sich das Vertrauen erarbeitet.“ Trotz aller Flexibilität war kein Platz mehr für Dina Ebimbe.

Zwischenmenschlich, betonte der Coach, sei nichts vorgefallen: „Junior hat noch einen guten Weg vor sich. Aber hier konnte es für ihn nicht weitergehen, weil wir andere Spieler stärker einschätzen.“ Am Ende bleibt die Personalie Dina Ebimbe ein Rätsel für alle Beobachter. Toppmöller hat die Situation zwar geschickt und fair behandelt.

Dennoch deutet die Gesamtentwicklung darauf hin, dass mehr hinter der Entscheidung steckt als nur sportliche Gründe. Dina Ebimbe war in der Vergangenheit nicht immer so fokussiert und professionell, wie es auf diesem Niveau erforderlich ist. Nach guten Leistungen schwebte er schnell über dem Boden und war für sein persönliches Umfeld schwer zu fassen.

Da die Konkurrenz im Kader nicht schlief und sich einige Spieler steigerten, geriet Dina Ebimbe zunehmend ins Hintertreffen. Ab einem bestimmten Punkt waren die Abstände nicht mehr aufholbar. Idealerweise tankt er in Brest Selbstvertrauen und steigert seinen Marktwert. Eine Zukunft in Frankfurt hat Dina Ebimbe jedoch nicht mehr.

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