Eintracht Frankfurt: Verletzungspech für Kaua Santos nach unglücklichem Spielbeginn

Eintracht Frankfurt: Verletzungspech für Kaua Santos nach unglücklichem Spielbeginn

Kaua Santos erlebte am Sonntagabend im Tor von Eintracht Frankfurt einen äußerst unglücklichen Abend. Bereits nach 18 Sekunden musste er aufgrund von Knieproblemen das Spielfeld verlassen.

Im Duell gegen den ehemaligen Eintracht-Spieler Igor Matanovic kam es zu einem unglücklichen Zusammenprall, bei dem Matanovic Santos am rechten Fuß traf. Es schien, als habe sich der Brasilianer dabei sein bereits im April gegen Tottenham Hotspur (0:1) verletztes rechtes Knie verdreht.

Ein MRT soll schnellstmöglich Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Sportvorstand Markus Krösche gab jedoch eine leichte Entwarnung und erklärte: „Das Kreuzband ist wohl nicht betroffen.“ Dennoch war der 22-Jährige beim Verlassen des Platzes sichtbar niedergeschlagen. Die Fans zeigten Mitgefühl und verabschiedeten ihn mit warmem Applaus.

Santos hatte sich in den letzten Spielen allmählich aus einer schwierigen Phase herausgearbeitet. Trotz unglücklicher Momente, wie beim Führungstreffer in München (2:3), zeigte er insgesamt eine stabilere und selbstbewusstere Leistung. Dieser Rückschlag kommt besonders hart, da er sich gerade gegen Michael Zetterer durchgesetzt hatte.

Zetterer hingegen lieferte beim 2:0-Erfolg gegen Freiburg eine hervorragende Leistung ab. Mit zwei starken Paraden sicherte er das zweite Spiel ohne Gegentor in diesem Jahr. Auch am Ball strahlte er große Sicherheit aus. In den kommenden Wochen wird er Santos voraussichtlich vertreten müssen, und eine Rückkehr für das Duell gegen den FC St. Pauli ist derzeit eher unwahrscheinlich. Trainer Albert Riera sagte: „Ich kreuze meine Finger.“

Eintracht Frankfurt hat in dieser Saison mit erheblichem Verletzungspech zu kämpfen. Trotz dieser Herausforderungen gelingt es Riera, Woche für Woche eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen. Santos reiht sich in eine Liste verletzter Spieler ein, zu denen Can Uzun, Younes Ebnoutalib, Michy Batshuayi, Ansgar Knauff, Arthur Theate und Rasmus Kristensen gehören. Es ist bemerkenswert, wie das Team mit diesen Personalproblemen umgeht und ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen Freiburg für sich entscheiden konnte.

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